Tempo-30-Zonen sorgen für Verwirrung

LUZERN ⋅ Fussgängerstreifen in Tempo-30-Zonen haben im Kinderparlament für hitzige Diskussionen gesorgt. Kindern fordern: Gestaltet die Fussgängerstreifen kinderfreundlicher.

Die Sanierung der Fussgängerstreifen in der Stadt Luzern und die damit verbundene Entfernung von Fussgängerstreifen in den Tempo-30-Zonen hat bei der Session im Kinderparlament zu einer intensiven Diskussion geführt. Die Kinder befanden die aktuelle Situation in Luzern als «unbefriedigend und kinderunfreundlich».

Kinder würden von klein auf lernen, nur bei einem Fussgängerstreifen über die Strasse zu gehen und darauf zu warten, dass ein Auto für sie anhält. Die aktuelle Situation in den Tempo-30-Zonen in der Stadt Luzern verwirre die Kinder, da die meisten Kinder nicht wüssten, wann sie sich innerhalb einer Tempo-30-Zone befänden. Das Kinderparlament hat beschlossen, sich dafür einzusetzen, dass die Sanierung der Fussgängerstreifen kinderfreundlich gestaltet wird.

Das Kinderparlament der Stadt Luzern hat sich am 1. April zur Budgetsession im Jugendkulturhaus Treibhaus getroffen. Insgesamt nahmen 50 Kinder teil. Verabschiedet wurden die Jahresrechnung sowie das Budget 2015.

pd/rem


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