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Grosseinsatz: Gewerbehalle brannte lichterloh

LUZERN ⋅ Im Luzerner Ortsteil Littau ist in einem Gewerbebetrieb am frühen Freitagmorgen ein Brand ausgebrochen. Das Feuer zerstörte eine Lagerhalle. Diese ist einsturzgefährdet. Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort.

Am frühen Freitagmorgen hat eine Gewerbehalle im Littauerboden gebrannt. Die Feuerwehr stand mit einem Grossaufgebot im Einsatz.

Der Brand brach nach Angaben des Luzerner Feuerwehrkommandanten Theo Honermann gegen 3.45 Uhr in einem einstöckigen Gebäude in der Gewerbezone auf Littauer Boden aus. Als die Feuerwehr eintraf, seien die Flammen bereits aus dem Dach geschossen.

Die Gewerbehalle im Littauerboden, die unter anderem von einer Firma für Bodenbeläge genutzt wird, stand in Vollbrand. Dies schreibt Radio Pilatus auf seiner Homepage. Beim Brand in der Gewerbehalle im Staldenhof sei aber niemand verletzt worden. Laut Radio Pilatus habe die Feuerwehr mit einem Grossaufgebot von 100 Leuten den Brand innerhalb einer halben Stunde unter Kontrolle gebracht. Allerdings zogen sich die Nachlöscharbeiten im Innern der Halle in die Länge, da zuerst die einsturzgefährdete Dachkonstruktion mit einem Bagger entfernt werden musste, so die Feuerwehr Stadt Luzern in einer Mitteilung. Die Lagerhalle habe Totalschaden erlitten. Benachbarte Gebäude seien nicht beschädigt worden.

Das betroffene Gebäude wurde jedoch stark beschädigt. Ein Teil des Daches stürzte ein. Die Halle sei einsturzgefährdet, sagte der Feuerwehrkommandant gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte insgesamt acht Stunden, wie die Feuerwehr der Stadt Luzern mitteilt.

Die Brandursache ist zurzeit noch unklar. Die Polizei hat dazu Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen sind gesucht

Die Luzerner Polizei sucht Personen, welche Beobachtungen oder zu Beginn des Brandes evtl. Foto- oder Filmaufnahmen gemacht haben. Diese werden gebeten, sich bei der Luzerner Polizei unter der Tel.-Nr. 041 248 81 17 zu melden.

 

shä/sda

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Leserkommentare (4)
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 06.03.2015 12:20

    Nun müsste "Frau" noch folgenden Hintergrund kennen: Das Gesetzt sieht ein Abweichen von der Strassenverkehrsordnung (zB Überfahren eines Rotlichtes) nur unter der zwingenden Betätigung von Blaulicht und Signalhorn vor. So muss ich mir bei der nächsten nächtlichen Alarmfahrt gut überlegen, ob ich mit meinem Einsatzfahrzeug am Pilatusplatz, Kasernenplatz und beim Gütsch blinkend an der Haltelinie eine Pause bis zur Grünphase einlegen werde? Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, ob es sich um eine Wohnhaus mit einer entsprechenden Anzahl Menschen in einer Notlage handelt oder um eine Bretterbude...

    Auch beim Frau K. kommen wir so rasch als möglich wenn sie sich mal in einer Notlage befinden sollte. Mit oder ohne Martinshorn?

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 06.03.2015 07:46

    Wieso muss dann die Feuerwehr dutzende Fahrten mit dem Martinshorn immer durch die ganze Stadt hin und her fahren? Schliesslich war es morgens zwischen 04 bis 05 Uhr. Luzern will doch eine Familien- Wohn- und Tourismusstadt sein. Viel Schlaf gab es nicht in dieser Nacht.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 06.03.2015 11:52
    als Antwort auf das Posting von Silvan Kaeser, Luzern am 06.03.2015 07:46

    Weil auch zu dieser Zeit unaufmerksame Autofahrer auf der Strasse unterwegs sind, die ein herannahendes Einsatzfahrzeug nicht sehen würden.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 07.03.2015 17:09
    als Antwort auf das Posting von Kummer Fritz, Emmenbrücke am 06.03.2015 11:52

    Wenn's noch dunkel ist, sollte das Blaulicht aber wirklich reichen. Das martinshorn hilft dann wirklich nur bei "Blinden".

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