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Grünliberale nominieren Roland Fischer

LUZERN ⋅ GLP-Nationalrat Roland Fischer soll ab der neuen Legislatur in der kleinen Kammer politisieren. Die Grünliberalen des Kantons Luzern haben am Montagabend in Meggen den 49-jährigen Ökonomen für die Ständeratswahlen nominiert.

Fischer war vor vier Jahren als erster grünliberaler Luzerner in den Nationalrat gewählt worden. Er hat früher in der eidgenössischen Finanzverwaltung gearbeitet und ist heute als Berater tätig. Roland Fischer war der einzige, der sich für die GLP zur Verfügung stellte. Seine Nomination war unbestritten. Fischer sei mit Applaus nominiert worden, teilte Parteipräsidentin Laura Kopp mit.

Im Kanton Luzern teilen sich die CVP und die FDP die beiden Ständeratssitze. Die Wahl in den Ständerat am 18. Oktober verspricht Hochspannung. Kantonsrat Damian Müller will für die FDP den Sitz des zurücktretenden Ständerats Georges Theiler verteidigen. Die SP dürfte mit Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo ins Rennen steigen, die von ihrer Ortspartei bereits nominiert wurde und am Samstag als offizielle Kandidatin nominiert werden dürfte.

Die SVP wird wohl ebenfalls mit einem Bundesparlamentarier antreten, entweder mit Yvette Estermann oder Felix Müri, herumgeboten wird auch der Namen von Urs Dickerhof, Gemeinderat von Emmen. Ebenso offen ist, ob auch die Grünen (mit Nationalrat Louis Schelbert) antreten.

rem/sda

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Leserkommentare (3)
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 24.02.2015 15:13

    Die nächste Legislaturperiode der Schweizer Politik dürfte wohl ganz im Zeichen von Europa (EU, MEI und Euro) stehen, ob wir das nun wollen oder nicht. Gerade die Mitteparteien (FDP, CVP, BDP, GLP) vermeiden es tunlichst, darüber eine Meinung zu haben, geschweige denn eine solche zu äussern. Man schiesst lieber gegen links oder rechts oder gegen den Bundesrat.
    Ich mag Politiker, die in der EU einen Partner statt ein Feindbild sehen und deren Errungenschaften zumindest anerkennen und respektieren und offen und unaufgeregt darüber reden können.
    Der erste Politiker der das kann – die Parteien können es anscheinend nicht – hat meine Stimme. Vielleicht ist es Roland Fischer…?

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    geschrieben am 23.02.2015 22:07

    Brauchen wir überhaupt Grünliberale, welche ja mit den Grünen identisch sind, nur ein anders Mäntelchen überzogen. Von liberaler Politik keine Spur, nur Wahltechnisch. Mit solch Absurden Ideen wie die Abschaffung der Mehrtwersteuer durch eine Steuer auf nicht erneuerbarer Energie, welche das Volk in die Armut treiben würde, will man Politik machen. Was wir im Ständerat brauchen, sind endlich wieder Politiker und Politikerinnen, welche überlegt handeln, Korrekturen beim Nationalrat und beim Bundesrat anbringen und mit mehr Verstand arbeiten und sich über die Konsequenzen ihrer Entscheidungen bewusst sind. Heute haben wir einen sehr linken Ständerat, dazu gehört leider auch Konrad Graber der CVP, der zwischen 80 und 90 % mit den linken stimmt und er gibt sich als Wirtschaftsvertreter.

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    geschrieben am 24.02.2015 12:25
    als Antwort auf das Posting von Josef Hofstetter, Horw am 23.02.2015 22:07

    Ihr erster Satz ist so falsch wie es nicht sein könnte. Bitter informieren Sie sich und hören Sie auf mit diesen stumpfsinnigen Kommentaren. Die GLP versucht damit nur, ihren Nationalratssitz zu sichern, der sie damals von der SVP erhalten haben. Das ist legitim. Übrigens finde ich es spannend, wie diese Zeitung zum Schluss kommt, ob offen sei, ob die Grünen auch kandidieren und mit wem. Kandidaturen dienen der Profilschärfung und der Erhöhung der Bekanntheit - und man bietet dem Wahlvolk eine grössere Auswahl.

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