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Fitnessradar-Tool für soziale Institutionen

LUZERN ⋅ Die Hochschule Luzern hat ein webbasiertes Instrument entwickelt, das Führungskräften zeigt, wo es in ihrer Organisation hapert. Damit sollen sie ihre Aufgabe im Spannungsfeld zwischen knappen Mitteln und bestmöglicher Leistung besser bewältigen.

Organisationen im Sozialbereich stehen immer mehr unter Druck: Die Ausgaben steigen, aber die Mittel sind knapp. Damit sie den Balanceakt zwischen Qualtiät und Wirtschaftlichkeit besser meistern können, hat die Hochschule Luzern hat ein webbasiertes Instrument entwickelt, das Führungskräfte bei der Leitung und Weiterentwicklung ihrer Institutionen unterstützt.

Andere Zielsetzungen als die Wirtschaft

Das Instrument soll insbesondere weniger aufwändig sein als gängige Qualitätsmanagementsysteme aus der Privatwirtschaft und unterscheidet sich auch in den Zielsetzungen: Nicht der Verkauf von Produkten und Dienstleistungen im Zentrum, sondern die Betreuung und Unterstützung von Menschen.

Das Führungsinstrument soll, so die Hochschule Luzern, die Qualität der Leistungen prüfen, Schwachstellen aufdecken und mögliche Risiken aufzeigen. Das Instrument heisst «Fitnessradar», ist webbasiert und «zeigt den Organisationen, wo es bei ihnen hapert», wie Werner Riedweg vom Departement Soziale Arbeit sagt.

Der Fitnessradar ist einsatzbereit und wird vertrieben von der Stiftung Aid Governance: www.hslu.ch/fitnessradar. Das Instrument ist ab sofort für rund 100 Franken pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter (exkl. Beratungsleistungen) verfügbar. Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) des Bundes hat das Projekt finanziell unterstützt.

pd/cv

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