Neue Luzerner Zeitung Online

Immer mehr Lehrer suchen Hilfe

LUZERN ⋅ Die Beratungsstelle der Dienststelle für Volksschulbildung bietet Lehrern Unterstützung. Oft haben diese Probleme mit Eltern.

Insgesamt 277 Lehrpersonen haben letztes Jahr die Beratungsstelle der Dienststelle für Volksschulbildung (DVS) aufgesucht – das sind so viele wie noch nie. In den Beratungsgesprächen mit Lehrkräften und Schulleitern wird deutlich, dass Schwierigkeiten in der Elternarbeit öfters eine zentrale Rolle spielen.

Olivier Prince, Rektor an der Volksschule Ebikon, bestätigt das Phänomen. «Es ist tatsächlich so, dass die Bandbreite der Probleme deutlich zunimmt, nicht zuletzt auch, weil Eltern sich uneinsichtig zeigen oder Leistungsdefizite ihrer Kinder nicht wahrhaben wollen.» Sorgen macht ihm folgende Entwicklung: Er stellt fest, dass junge Lehrpersonen hoch motiviert ins Berufsleben einsteigen, aber teilweise bereits nach drei, vier Jahren komplett ausgebrannt sind.

Auch in anderen Kantonen besteht eine hohe Nachfrage nach Lehrerberatungen – auch wenn sich die Zahlen aufgrund der Unterschiedlichkeit der Angebote nicht direkt vergleichen lassen.

Pascal Imbach

 

Login


 
Leserkommentare (4)
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 01.03.2015 13:29

    In dieser Zeitung sieht man sehr gut, dass Lehrpersonen hauptsächlich Links und Grün wählen.
    Da wundern sie sich noch, wenn ihre Klassen mit unintegrierbaren Schülern gefüllt sind. ( Inkl. Ihren Eltern!)

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 01.03.2015 21:57
    als Antwort auf das Posting von Manfred Eberling, Hochdorf am 01.03.2015 13:29

    Die meisten sozialen Jobs werden mehrheitlich von linken erledigt. Rechte und bürgerliche gehen lieber in die Wirtschaft. Dort verdient man mehr.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 01.03.2015 07:52

    "Er stellt fest, dass junge Lehrpersonen hoch motiviert ins Berufsleben einsteigen, aber teilweise bereits nach drei, vier Jahren komplett ausgebrannt sind."
    Die Kwintessenz: Theorie und Wirklichkeit sind zweierlei. Und es gibt eben Eltern die haben es im Leben nicht so leicht wie Lehrer/innen.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 03.03.2015 16:00
    als Antwort auf das Posting von , am 01.03.2015 07:52

    Lehrer haben es also leicht? Sie machen es sich aber sehr leicht mit Ihrer Erklärung. Schade diese Pauschalisierung. Und natürlich können Sie ihre Aussage auch belegen!

Diskutieren Sie mit
Die Redaktion sichtet die Leserkommentare und schaltet sie zwischen 7 und 19 Uhr frei. Sie behält sich vor, Beiträge, die die Spielregeln zur Kommentarfunktion verletzen, nicht zu publizieren oder zu kürzen. Am meisten Chancen haben Kommentare, die direkt auf einen Artikel eingehen. Beiträge mit ehrverletzenden, rassistischen oder unsachlichen Äusserungen publizieren wir nicht. Der Korrespondenzweg ist ausgeschlossen. Leserkommentare können vollständig oder auszugsweise in der Neuen Luzerner Zeitung und ihrer Regionalausgaben publiziert werden.


Die Kommentarfunktion steht für diesen Artikel nicht mehr zur Verfügung. Entweder ist der Diskussionszeitraum abgelaufen oder die Diskussion zu diesem Thema wird in einem separaten Forum weitergeführt. Siehe www.luzernerzeitung.ch/forum

Anzeige:

Anzeige:

Webcam

Luzern Luzern

Anzeige:

Newsletter zur Region? Hier bestellen

Newsletter

zugerpresse.ch Jeden Mittwoch Neu

Zugerpresse