Neue Luzerner Zeitung Online

KKL-Präsident Pius Zängerle nimmt den Hut

LUZERN ⋅ Pius Zängerle verlässt nach fünf Jahren das KKL. Wer seine Nachfolge antritt, ist offen. Zudem ist das KKL zurück in der Gewinnzone.

2010 hat Pius Zängerle das Amt als Präsident der KKL Trägerstiftung und der KKL Management AG als Nachfolger von Hans-Peter Aebi angetreten. Er wird das Präsidium noch bis zum Ablauf der ordentlichen Amtsperiode an der Generalversammlung vom 20. Mai ausüben.

Da die Amtsperiode für das Präsidium der KKL Trägerstiftung bereits am 12. März abgelaufen ist, wird diese nun interimistisch von Vizepräsidentin Ursula Stämmer-Horst geführt. Im Verwaltungsrat übernimmt der Vizepräsident Peter Mendler nach der Generalversammlung die interimistische Führung.

Nun orientiert sich Pius Zängerle, Inhaber einer Beratungsfirma, beruflich neu. Per 1. Mai wird der 52-Jährige Direktor des Krankenversichererverbands curafutura in Bern.

Laut Mitteilung des KKL haben der Stiftungsrat und der Verwaltungsrat in den letzten Monaten die oberste Führung des KKL Luzern neu organisiert, um die Rollen der beiden strategischen Organe zu stärken. Als Folge werden die beiden Präsidien zukünftig getrennt. Darum suchen der Stiftungsrat und der Verwaltungsrat zwei Personen, die das KKL Luzern in die Zukunft führen werden.

Die Rücktritte von Max Aregger, Béatrice Pistor und Louis Schelbert aus dem Stiftungsrat werden durch Sonja Döbeli Stirnemann, Andi Scheitlin und Otto Wyss ersetzt. Der Ersatz für die Rücktritte von Pierre Buess, Elisabeth Meyerhans Sarasin und Silvio Nosetti aus dem Verwaltungsrat wird an der Generalversammlung bestimmt.

Die Arbeit von Pius Zängerle

Unter die Ägide von Pius Zängerle fiel die Sicherung der Finanzierung des Unterhalts des KKL Luzern für die Periode 2014 – 2028. «Mit dieser Lösung haben wir die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt», sagt Pius Zängerle. «Auch im nächsten Jahrzehnt wird die gesamte Region Luzern von der hohen jährlichen Wertschöpfung von über 75 Millionen Franken profitieren, welche das KKL Luzern mit seinen Veranstaltungen generiert», so Zängerle.

Ebenfalls zum Abschluss kam im Herbst 2014 die Korrektur und Sanierung des KKL-Daches. Nach 3,5 Jahren Bauzeit konnte dieses Projekt innerhalb der geplanten Termine, mit deutlich tieferen Kosten und ohne grössere Zwischenfälle abgeschlossen werden.

Pius Zängerle habe in seiner Präsidialzeit eine Mehrjahres-Strategie etabliert, schreibt das KKL weiter. Die darin angestrebte Öffnung des KKL für Luzerner, aber auch für neue Besuchersegmente, sei mit viel Tatkraft umgesetzt worden. In den letzten fünf Jahren konnten zudem erfolgreiche Partnerschaften vertieft und auf solide vertragliche Fundamente gestellt werden.

KKL mit 80'000 Franken Gewinn

Das KKL erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Gewinn von 80'000 Franken gegenüber einem Verlust im Jahr davor von 184'000 Franken. Der Umsatz stieg um 2,25 Prozent auf 29,4 Millionen Franken.

Das Jahr 2014 sei im Zeichen grosser öffentlicher Anlässe und Firmenveranstaltungen gestanden, heisst es in der Mitteilung. Das KKL wurde von über einer halben Million Gästen besucht. Zu den grössten Anlässen zählten der Swiss Football Liga Award, das 75. Jubiläum der Firma Egon Zehnder, das Lucerne Festival sowie die WM Public-Viewings, die SRF-Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» und «Live on Ice».

Die drei grössten Säle im Haus waren während 636 Tagen belegt. Im Vorjahr waren es noch 598 Tage. Insgesamt fanden 495 Veranstaltungen statt. Die Auslastung im Konzertsaal stieg von 92 auf 96 Prozent oder 324 Belegungstage.

pd/rem/sda

Login


 
Diskutieren Sie mit
Die Redaktion sichtet die Leserkommentare und schaltet sie zwischen 7 und 19 Uhr frei. Sie behält sich vor, Beiträge, die die Spielregeln zur Kommentarfunktion verletzen, nicht zu publizieren oder zu kürzen. Am meisten Chancen haben Kommentare, die direkt auf einen Artikel eingehen. Beiträge mit ehrverletzenden, rassistischen oder unsachlichen Äusserungen publizieren wir nicht. Der Korrespondenzweg ist ausgeschlossen. Leserkommentare können vollständig oder auszugsweise in der Neuen Luzerner Zeitung und ihrer Regionalausgaben publiziert werden.


Die Kommentarfunktion steht für diesen Artikel nicht mehr zur Verfügung. Entweder ist der Diskussionszeitraum abgelaufen oder die Diskussion zu diesem Thema wird in einem separaten Forum weitergeführt. Siehe www.luzernerzeitung.ch/forum

Anzeige:

Anzeige:

Webcam

Luzern Luzern

Anzeige:

Newsletter zur Region? Hier bestellen

Newsletter

zugerpresse.ch Jeden Mittwoch Neu

Zugerpresse