Wohnungsbau im Kanton Luzern boomt

INFRASTRUKTUR ⋅ Im Kanton Luzern wird viel Geld in neue Wohnungen investiert. Die Baufirmen im Kanton Luzern beurteilten ihre Geschäftslage als gut.

Die Luzerner Baufirmen beurteilten ihre Geschäftslage Ende 2014 – wie schon in den Vorquartalen – mehrheitlich als gut. Dies geht aus einer Medienmitteilung des kantonalen Statistikamts Lustat Luzern hervor. Schweizweit hat sich die Einschätzung der Geschäftslage im Baugewerbe 2014 leicht verschlechtert, während es in Luzern kaum Anzeichen einer Abschwächung gab.

Expandierender Wohnbau

Nach den rekordhohen Bauinvestitionen des Jahres 2012 (2,7 Milliarden Franken) fielen 2013 die Bauinvestitionen mit 2,4 Milliarden Franken im Kanton Luzern erneut hoch aus. In den Jahren 2012 und 2013 erreichten die privaten Wohnbauinvestitionen hohe 1,5 Milliarden Franken. Dabei entstanden kantonsweit 2611 (2012) respektive 2838 (2013) neue Wohnungen; im Zehn-Jahres-Mittel 2004 bis 2013 waren es 2288 Neuwohnungen.

Mehr Arbeitslose befürchtet

Die Arbeitslosenquote im Kanton Luzern lag im Jahresmittel 2014 bei 1,9 Prozent – die Jugendarbeitslosenquote lag mit 2,0 Prozent nur geringfügig höher. Die Jugendarbeitslosenquote ging gegenüber 2009 (3,8%) deutlich stärker zurück als die Arbeitslosenquote insgesamt (2009: 2,9%). Im Jahr 2015 ist durch die erwartete konjunkturelle Abschwächung mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosenquote zu rechnen.

Hinweis: Zur Publikation von Lustat Luzern»

Stabile Luzerner Wirtschaft

Die positive konjunkturelle Lage hielt im Kanton Luzern im vierten Quartal 2014 an. Die Luzerner Unternehmen des Detailhandels schätzten ihre Geschäftslage am Quartalsende besser ein als drei Monate zuvor – in Industrie, Bau- und Gastgewerbe waren die Einschätzungen stabil. Zu Ende des vierten Quartals 2014 bezeichneten die Luzerner Firmen aus Industrie, Detailhandel und Gastgewerbe die Geschäftslage mehrheitlich als befriedigend. Im Baugewerbe wurde die Lage überwiegend als gut eingeschätzt. Die Aufwertung des Schweizerfrankens dürfte vor allem die Industrie und das Gastgewerbe treffen.

pd/rem


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