Neue Luzerner Zeitung Online

Metro-Initianten: Keine Spur von Aufgeben

LUZERN ⋅ Die Idee eines Parkhauses Reussegg mit Metro zum Schwanenplatz wird weiterverfolgt trotz Nein aus dem Stadthaus.

«Unser Projekt löst die Verkehrsprobleme der Stadt Luzern; deshalb halten wir daran fest.» Das sagen Marcel Sigrist und Hans-Niklaus Müller vom Initiativkomitee des Projekts Metro Luzern in einem Interview mit unserer Zeitung. Das Projekt sieht ein Parkhaus für Autos und Cars im Gebiet Reussegg vor. Von dort würden die Parkhaus-Gäste in einer unterirdischen Metro zum Schwanenplatz in Luzern gelangen.

Die Initianten hoffen damit das Car-Chaos am Schwanenplatz zu beenden, da die Cars künftig im Parkhaus Reuss­egg parkieren würden. Am 10. Juli erlitt ihr Projekt aber einen Dämpfer. Der Stadtrat gab bekannt, dass er der Metro das ebenfalls von Privaten initiierte Parkhaus Musegg vorziehe. Dieses sieht ein unterirdisches Parkhaus im Musegghügel vor, mit einer unterirdischen Fussgängerpassage zum Falkenplatz.

Sitzung mit Investoren

Trotz negativem Bescheid aus dem Stadthaus bleiben die Metro-Initianten optimistisch. Letzte Woche habe wieder eine Sitzung mit Investoren stattgefunden. Das Metro-Projekt rechnet mit Kosten von 400 Millionen Franken, das Projekt Parkhaus Musegg mit Kosten von 150 Millionen Franken.

  • So stellen sich die Initianten die U-Ban vor.
  • Die Parkhäuser und die U-Bahn-Station neben der KVA im Gebiet Ibach
  • Die Haltestelle von Metro Luzern beim Schwanenplatz.

Mit einer U-Bahn wollen private Initianten das Gebiet Ibach Metro dem Schwanenplatz in der Luzerner Innenstadt verbinden soll. Das Projekt Metro Luzern beinhaltet zudem zwei Pärkhäuser für 3500 Autos und 80 Carparkplätze. Die Kosten belaufen sich auf rund 400 Millionen Franken.

400 Millionen Franken soll die Metro Luzern vom Stadtrand im Gebiet Ibach zum Schwanenplatz kosten, mit der die Innenstadt von Reisecars und Autos entlastet werden soll. (PD, 13.06.2013)

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Leserkommentare
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    geschrieben am 26.07.2014 15:28

    Ich finde es toll, wenn Personen in der heutigen Zeit für die Umsetzung einer Vision kämpfen und dies meiner Meinung nach absolut zu Recht. Es muss das Ziel sein, möglichst viel Verkehr, insbesondere auch Cars, aus der Stadt zu haben. Damit wird die Verkehrssicherheit in der Stadt für alle erhöht, die Einhaltung des ÖV-Fahrplans gewährleistet und die Stadt aufgewertet. Ich frage mich, wie dies mit einem Parkhaus im Musegghügel erreicht werden soll? Eine Verlagerung des Verkehrschaos in den Bereich Kasernenplatz/Geissmattbrücke/Gütsch ist vorprogrammiert (besteht z.T. heute schon). Beim Parkhaus Musegghügel handelt es sich um ein zusätzliches Parkhaus IN der Stadt, welches auch Parkplätze für Cars anbietet, nicht mehr und nicht weniger! Will man das wirklich?

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