Nationalrat Ruedi Lustenberger verzichtet

WAHLEN ⋅ Der Luzerner CVP-Nationalrat Ruedi Lustenberger stellt sich am 18. Oktober nicht mehr einer Wiederwahl. Er will mit seinem Verzicht eine Erneuerung der Luzerner CVP-Delegation in der Grossen Kammer ermöglichen.

Der 64-jährige Lustenberger war 1999 erstmals in den Nationalrat gewählt worden, dem er 2014 als Präsident vorstand. Der aus dem Entlebuch stammende Schreinermeister gilt als umgänglicher Gewerbevertreter, der auf dem nationalen Parkett ein Flair für die Staatspolitik entwickelte.

Lustenberger hatte seine politische Karriere 1991 gestartet, als er in das Luzerner Kantonsparlament gewählt worden war. 1999 präsidierte er dieses. Zudem stand er von 2001 bis 2005 der CVP Kanton Luzern vor.

Die Luzerner CVP stellt zur Zeit drei der zehn Luzerner Nationalrätinnen und Nationalräte. Neben Lustenberger sind dies Ida Glanzmann und Leo Müller. Die Luzerner CVP wird am 11. Mai ihre Kandidaturen für den Nationalrat bestimmen.

Die weiteren Luzerner Nationalratsmitglieder sind Yvette Estermann und Felix Müri für die SVP, Peter Schilliger und Albert Vitali für die FDP sowie Prisca Birrer (SP), Roland Fischer (GLP) und Louis Schelbert (Grüne).

Am Mittwoch gab Beat Leu, Stadtpräsident von Sursee bekannt, dass er den Sprung nach Bern wagen will. (sda/rem)

  • Es ist Tradition, dass der Zug mit dem höchsten Schweizer am ersten Bahnhof im Kanton Halt macht.
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Nationalratspräsident Ruedi Lustenberger ist in Escholzmatt und Luzern feierlich empfangen worden. Zu den Redner gehörten unter anderem Bundesrat Johann Schneider-Ammann.


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