Scheune vollständig ausgebrannt – ein Verletzter

NEUENKIRCH ⋅ In den frühen Stunden des Mittwochmorgen hat eine Scheune in Vollbrand gestanden. Ein Mann wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Am Mittwochmorgen stand in Sempach Station eine Scheune in Vollbrand. Die Tiere konnten gerettet werden. Ein Mann wurde leicht verletzt.

Wie die Luzerner Polizei mitteilt, stand am frühen Mittwochmorgen gegen 0.45 Uhr in Schlichti 2 in Sempach Station eine Scheune in Vollbrand. «Wir wurden durch Knallgeräusche, vergleichbar mit einem Feuerwerksböller, geweckt. Erst dachten wir an einen Fasnachts-Bubenstreich», berichtet Augenzeugin Daniela Schmidt. «Als wir aus dem Fenster schauten, sahen wir diese Feuerwand in der Nachbarschaft», schildert Schmidt, wie sie den Brand erlebte.

Das gelegentliche Knallen sei noch drei bis vier Mal erfolgt (siehe Video). Nach etwa zwanzig Minuten ist gemäss der Augenzeugin schliesslich ein Teil des Dachstockes eingefallen.

Hauptmann Ingo Mettler von der zuständigen Feuerwehr in Neuenkirch: «Die Familie, der die Scheune gehört und gleich nebenan wohnt, ist mit einem Schock davon gekommen.» In der Scheune haben sich 27 Kühe und ein Kalb befunden, so Mettler auf Anfrage. Alle Tiere konnten gerettet werden.

Ein Verletzter

Ein Mann erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort durch den Rettungsdienst 144 ambulant behandelt, wie die Luzerner Polizei am Mittwochvormittag mitteilt. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.

Im Einsatz standen nebst dem Rettungsdienst 144, 55 Angehörige der Feuerwehr Neuenkirch Hellbühl und 45 Angehörige der Feuerwehr Oberer Sempachersee.

Zeugen gesucht

Die Luzerner Polizei sucht Personen, welche Beobachtungen oder zu Beginn des Brandes evtl. Foto- oder Filmaufnahmen gemacht haben. Diese werden gebeten, sich bei der Luzerner Polizei unter der Tel.-Nr. 041/ 248 81 17 zu melden.

In der Nacht auf Mittwoch, 4. Februar 2015, stand in Sempach Station eine Scheune in Vollbrand. Dieses Leservideo zeigt den Brand. (Leservideo Daniela Schmidt, 4. Februar 2015)

 

 

 

nop/pd


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