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Schmolz+Bickenbach mit neuem Finanzchef

EMMENBRÜCKE ⋅ Der Stahlhersteller Schmolz+Bickenbach hat einen Nachfolger für Finanzchef Hans-Jürgen Wiecha gefunden. Der neue Finanzchef heisst Matthias Wellhausen und wird seine Tätigkeit Anfang April aufnehmen

Matthias Wellhausen bildet gemeinsam mit dem Firmenchef Clemens Iller das neue Führungsduo des Konzerns, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Schmolz+Bickenbach hatte das Ausscheiden von Hans-Jürgen Wiecha per Ende Februar bereits Mitte Dezember des vergangenen Jahres angekündigt. Die Trennung erfolge in bestem Einvernehmen, hiess es damals. Nun wurde in Matthias Wellhausen ein Nachfolger für Wiecha gefunden.

Wellhausen begann seine Karriere bei der Landesbank Schleswig-Holstein, bevor er für zehn Jahre in verschiedenen Management-Positionen für IBM tätig war. Seit 1996 hatte er verschiedene Finanzchef-Positionen im Stahlkonzern ArcelorMitta inne, sowohl operativ in den Werken als auch in der Konzernzentrale. Zuletzt war er als Finanzchef in Südafrika tätig.

sda

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Leserkommentare (4)
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 18.01.2015 11:37

    Mit Matthias Wellhausen als neuen CFO macht Schmolz+Bickenbach eine gute Investition in die Zukunft. Er bringt mehr als genug Branchenerfahrung mit, wie ich hier noch mehr dazu erfahren habe:

    http://www.finance-magazin.de/persoenlich-personal/fuehrungswechsel/matthias-wellhausen-wird-neuer-cfo-bei-schmolz-bickenbach/

    Trotzdem wird er sich noch beweisen müssen, wie jeder Neue.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 18.01.2015 13:24
    als Antwort auf das Posting von Andrzej Kednopser, Frankfurt am Main am 18.01.2015 11:37

    Solang die Firma unter Wellhausen ihren lokal erwirtschafteten Gewinn auch lokal versteuert und einheimischen Arbeitnehmern den Vorrang gibt wie weiland VonMoos, ist gegen den Herrn nichts einzuwenden.

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    geschrieben am 16.01.2015 18:45

    Ich glaube, es werden in nächster Zeit noch einige Veränderungen stattfinden, Schade eigentlich, dass die Firma Swiss Steel (von Moos) vernichtet worden ist, wäre nicht nötig gewesen, aber leider vorhersehbar.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 18.01.2015 13:12
    als Antwort auf das Posting von Josef Hofstetter, Horw am 16.01.2015 18:45

    Wie wahr. Der Ausverkauf unserer ikonischen Firmen und Institutionen geht ungebremst weiter (sika?) und immer geschieht dies von innen heraus, d.h. über eingeladene "Sanierer" die sich nach getaner Arbeit mit einer satten Portfolio unter dem Arm wieder schleichen oder gleich ganz zur Ruhe setzen. Echte Patrons sind rar geworden und Krisenmanagement mit Blick auf die Wohlfahrt der Lokale und des Standorts Schweiz samt Arbeitnehmern ist leider ein Ding der Vergangenheit.

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