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Seltene Fundstücke der Öffentlichkeit zugänglich

SURSEE ⋅ Am Samstag findet in Sursee der «Tag der Denkmalpflege und Archäologie» statt. Dabei werden die Ausgrabung des römischen Friedhofs am Vierherrenplatz und der Abschluss der Restaurierung des alten Rathauses der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Luzerner Kantonsarchäologen präsentierten am Dienstag die Fundstelle und Funde beim Ausgrabungsort des Römischen Friedhofs auf dem Vierherrenplatz in Sursee.

Beim «Tag der Denkmalpflege und Archäologie» vom kommenden Samstag können zwischen 11 und 16 Uhr die Ausgrabung des römischen Friedhofs am Vierherrenplatz und das restaurierte alte Rathaus öffentlich besichtigt werden. Angeboten werden Führungen und aktuelle Informationen zu den Ausgrabungen und zur Restaurierung, heisst es in einer Medienmitteilung der Staatskanzlei Luzern vom Dienstag.

Die römischen Brandgräber vom Vierherrenplatz Sursee enthalten zahlreiche Beigaben, die teils mit dem Leichnam auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder auch direkt in die Grabgrube gelegt worden sind. Als Beigaben fanden vor allem Nahrungsmittel, persönliche Gegenstände sowie Objekte mit einer symbolischen oder rituellen Funktion Verwendung.

Zur letzten Kategorie zählen die vor wenigen Tagen entdeckten Pferdestatuetten aus weissem Ton (Datierung: 2.-3. Jh. n.Chr). Die schöne handwerkliche Qualität und der Umstand, dass es sich um ein seltenes Doppelgespann handelt, belegen in Verbindung mit den anderen, qualitativ hochstehenden Grabbeigaben, den gehobenen sozialen Status des oder der Verstorbenen. Das Fundstück kann am «Tag der Denkmalpflege und Archäologie» besichtigt werden.

pd/zim

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