St. Urban: Zwei Personen verhaftet

KANTON LUZERN ⋅ Nachdem am Mittwoch bei der Psychiatrie eine Person bei einer Schussabgabe verletzt worden ist, hiess es zunächst, der Täter sei flüchtig. Allerdings widerspricht die Polizei am Donnerstag dieser Darstellung durch Zeugen. Sie geht von einem Konflikt unter Bekannten aus.

Gemäss ersten Aussagen vor Ort wurde der 20-jährige Mann aus Eritrea von einem unbekannten Täter angeschossen, welcher nach der Tat geflüchtet sein soll. Dieser Sachverhalt habe sich so nicht bestätigt, teilt die Luzerner Polizei am Donnerstag mit. Eine unbekannte Täterschaft könne inzwischen ausgeschlossen werden.

Zurzeit werden fünf beteiligte Personen, die sich kennen würden, einvernommen. Zwei Personen wurden festgenommen. Auch die Tatwaffe konnte sichergestellt werden. Eine der befragten Personen sei ein Patient der Klinik, sagte Simon Kopp, Informationsbeauftragter der Staatsanwaltschaft auf Anfrage. Sonst aber bestehe kein Zusammenhang zwischen Tat und Psychiatrie.

Weshalb es zu dieser Schussabgabe gekommen sei, wisse man noch nicht, so Kopp weiter. Der genaue Hergang und das Motiv für die Schussabgabe innerhalb dieser Personengruppe sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Dem verletzten 20-Jährigen geht es laut Staatsanwaltschaft «den Umständen entsprechend».

Der Vorfall hatte sich am Mittwoch nach 14 Uhr auf dem Parkplatz der Psychiatrischen Klinik St. Urban bei der Klosteranlage ereignet.

pd/uus/sda


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