Steg entlässt 12 Mitarbeiter

ELEKTRONIK ⋅ Der Computerhändler Steg entlässt aufgrund schwieriger Marktverhältnisse 12 von 170 Angestellten. Zudem erweiterte er per Anfang März sein Sortiment.

Neben Computer und Heimelektronik vertreibt das Unternehmen neu auch Haushalts- und Gartengeräte sowie Spielwaren.

Von den zwölf Entlassungen würden sechs die Stadtluzerner Filiale in Littau betreffen, sagte Steg-Geschäftsführer Lorenz Weber auf Anfrage. Die weiteren Entlassungen würden verteilt an mehreren der übrigen 16 Standorte erfolgen.

Das Jahresendgeschäft 2014 sei schlechter ausgefallen als erwartet, teilte Steg Electronics am Donnerstag mit. Verbunden mit den schwierigen Marktentwicklungen, den negativen Auswirkungen des Eurokurses mit seit Anfang Jahr sinkenden Umsätzen habe sich Steg veranlasst gesehen, die Kosten anzupassen.

Neben den Entlassungen wird auch die Firmenspitze umgebaut. Geschäftsführer ist neu Lorenz Weber, Verwaltungsratspräsident der Muttergruppe PCP.COM. Der bisherige Geschäftsführer Manfred Steinhardt bleibe dem Unternehmen in beratender Funktion erhalten, heisst es in der Mitteilung. Zudem plane Steg weitere Massnahmen zur Verbesserung des Geschäftsverlaufes.

STEG Electronics wurde Ende 2014 vom Schaffhauser Online-Händler PCP.CH AG übernommen. Zusammen dürften die beiden Händler einen Endkundenumsatz von 160 Mio. Fr. erreichen.

Die PCP.CH ist 1998 gegründet worden und beschäftigte rund 60 Mitarbeiter. Steg gibt es seit 1994. Der Zusammenschluss wurde damit begründet, dass im Computermarkt die Margen tief seien. Eine kritische Grösse, optimierte Prozesse, Onlinehandel und Serviceleistungen spielten eine zentrale Rolle. (sda)


Login


 

Leserkommentare [10]

Anzeige: