Über 1000 junge Leute studieren in der Gesundheitsbranche

LUZERN ⋅ Am Montag starteten über 200 Studenten ihre Ausbildung an der Höheren Fachschule Gesundheit Zentralschweiz. Damit wird erstmals die 1000er-Marke an Neueintritten in der Gesundheitsbranche in einem Jahr geknackt.

Am Montag starteten über 200 Studenten ihre Ausbildung an der Höheren Fachschule Gesundheit Zentralschweiz. Sie bilden sich während den nächsten drei Jahren zu diplomierten Fachmännern Pflege HF sowie zu biomedizinischen Analytikern HF aus. Zusammen mit den im August gestarteten Lehrgang Fachmann Gesundheit und Soziales (178 Studenten), dem Studiengang zum diplomierten Pflegefachmann HF (120 Studenten), der Ausbildung zum Fachassistenten Gesundheit Soziales (579 Studenten) sowie dem Ausbildungsgang biomedizinischer Analytiker (24 Studenten) wird damit erstmals die 1000er Marke an Neueintritten im Jahr geknackt. Dies sei ein wichtiger Schritt in Richtung Sicherstellung von genügend Gesundheitsfachkräften, teilt die Zentralschweizer Interessengemeinschaft Gesundheitsberufe mit. Der Personalbedarf steige auch in den nächsten Jahren rasant an.

Die Zahlen liefern einen eindrücklichen Beweis für die intensive Ausbildungstätigkeit der Zentralschweizer Gesundheitsbetriebe in Zusammenarbeit mit Schule und Verband. Mit den steigenden Zahlen an Studenten stösst die Höhere Fachschule Gesundheit Zentralschweiz mit der bestehenden Infrastruktur an Grenzen. Umso erfreulicher sei, dass am 26. September der Spatenstich zum Bau des neuen Bildungszentrum starte. Das neue Bildungszentrum werde nicht nur mehr Platz bieten, sondern mit einer zeitgemässen Lernatmosphäre eine attraktive Lernumgebung schaffen.

pd/rem

Auf dem Areal des Kantonsspitals entsteht ein Neubau für die Höhere Fachschule Gesundheit Zentralschweiz. Ab 2018 sollen dort bis zu 800 Studenten einziehen.


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