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Uhrenboutique überfallen – Täter flüchtig

LUZERN ⋅ Am Grendel ist am Dienstagnachmittag eine Uhrenboutique überfallen worden. Die vier Täter bedrohten die beiden Verkäuferinnen mit einer Pistole und setzten Pfefferspray ein. Sie konnten mit erbeuteten Uhren in noch unbekanntem Wert entkommen.

Am Dienstag wurde in Luzern die Uhrenboutique Jaeger leCoultre am Grendel überfallen. Die Polizei liefert Fotos der vier Männer – und den Hinweis, dass sie sich umgezogen hätten.

Am Dienstagnachmittag gegen 14 Uhr haben vier unbekannte Männer die Uhrenboutique Jaeger leCoultre an der Grendelstrasse in der Stadt Luzern überfallen. Die Männer haben kurz nach 14 Uhr die Uhren-Boutique an der Grendelstrasse 11 betreten und zwei Verkäuferinnen mit einer Pistole bedroht. Danach haben sie die Uhren-Vitrinen ausgeräumt und die Angestellten mit Pfefferspray besprüht. Schliesslich sind die Täter sind zu Fuss geflüchtet.

Der Polizeieinsatz mitten im Luzerner Stadtzentrum hatte für grosses Aufsehen gesorgt. Aufgrund des Polizeiaufgebots mit mehreren Streifen- und zivilen Polizeiautos sowie zwei Sanitätswagen auf dem Schwanenplatz hatte man zuerst vermutet, der renommierte Uhrenhändler Bucherer sei überfallen worden.

Es seien mutmasslich Uhren gestohlen worden, erklärte der Sprecher von Bucherer, Jörg Baumann auf Anfrage. Die Bucherer-Gruppe ist Betreiberin der Markenboutique und der gleichnamigen Uhrenmanufaktur Jaeger-le Coultre aus dem Vallée de Joux VD.

Fahndung läuft

Am Tatort nahm die Spurensicherung ihre Tätigkeit auf. Augenzeugen berichteten von einer Frau, offenbar einer Verkäuferin, die mit Tränen in den Augen und von Polizisten mit Tüchern gegen neugierige Blicke abgeschirmt, weggebracht wurde. Es war auch ein Polizeihund im Einsatz.

Die Polizei nahm inzwischen die Suche nach den Tätern auf. Von den vier Männern gibt es Bilder während des Überfalls. Darauf sind die unvermumten Gesichter gut zu erkennen  Wie Augenzeugen berichteten, kontrollierten Polizisten, zum Teil mit Maschinenpistolen bewaffnet, Autos und Personen auf dem Sedel.

Früherer  Überfallversuch

Beim betroffenen Geschäft hat es bereits im Dezember 2014  einen Überfallversuch  gegeben. Dieser sei damals von einem aufmerksamen Passanten vereitelt worden, sagte der Firmensprecher von Bucherer.

Zeugen gesucht

Die Luzerner Polizei sucht Zeugen, welche Angaben zum Überfall machen können. Hinweise bitte direkt an Telefon 041 248 81 17.
 

cv/sda

 

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Leserkommentare (4)
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 07.04.2015 21:19

    Sie diskreditieren mit Ihrem Beitrag Polizisten und Polizistinnen, welche unter grossem Druck hervorragende Arbeit leisten. Ich finde Ihren Kommentar auf derartige Weise anmassend, dass ich nur annehmen kann, dass Sie ihn unüberlegt abgeschickt haben. Andernfalls müsste ich annehmen, dass Sie eine sehr infantile Sicht der Welt haben, die aus Krimis und anderen eher einfach gestrickten Quellen gespeist wird.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 07.04.2015 20:11

    Wie bitte? Am heiteren hellen Nachmittag sowas? Unglaublich, dass die Täterschaft nach getaner "Arbeit" meistens unerkannt entkommt. Und dabei wird beim Polizeipersonal aus Kostengründen gespart. Also ich möchte nicht in einem Uhrengeschäft als Verkäuferin arbeiten. Da müssten die Sicherheitsvorkehrungen zuerst noch gewaltig verschärft werden.
    Schengen muss abgeschafft werden. Wir wollen die Grenzen wieder selber kontrollieren. Was nützt uns das grenzüberschreitenden Informationssystem, wenn trotzdem dauernd derartige Einbrüche passieren? En altä Huät.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 07.04.2015 17:13

    Und wo war dein Freund und Helfer...., ach ja, wahrscheinlich Parkbussen verteilen, Radar aufstellen, Velos auf ihre Fahrtüchtigkeit kontrollieren, und im Cafe sitzen. Anders kann ich es mir nicht erklären, weshalb mitten in der Stadt, ein Geschäft überfallen werden kann. Wo bleibt die Präsenz der Polizei, an Orten, wo viel Geld umgesetzt werden kann?

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 07.04.2015 23:15
    als Antwort auf das Posting von Daniel Scherer, Adligenswil am 07.04.2015 17:13

    Ein äusserst polemischer Kommentar. Wenn Sie ein aufmerksamer Bürger sind, dann wissen Sie, dass die Polizei nicht pausenlos am Schwanenplatz und Grendel patroullieren kann. Was, wenn eine bewaffnete Bande die Kantonalbank an der Pilatusstrasse stürmt? Oder ein bewaffneter Raubüberfall auf die Sammlung Rosengart? Oder ein simpler Ladendiebstahl in der Hertensteinstrasse? Ist dann automatisch das Dispo der Polizei falsch?

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