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Kein Vorschuss für Veloweg Luzern - Kriens

LUZERN ⋅ Der Luzerner Stadtrat will kein Geld in die Hand nehmen, um die Realisierung des Velo-und Fussweges zwischen Luzern und Kriens zu beschleunigen. Er lehnt ein Postulat der SP-Juso Fraktion ab, die eine Vorfinanzierung des Kantonsanteils durch die Stadt verlangt.

Seit Ende 2012 fahren die Züge der Zentralbahn (zb) unterirdisch von Kriens Mattenhof nach Luzern. Das nicht mehr benutzte Bahntrassee soll in einen Rad- und Gehweg umgebaut werden.

Die Kosten für den Velo- und Spazieweg werden auf 4,8 Millionen Franken veranschlagt. Die Stadt Luzern und die Gemeinden Kriens und Horw wollen davon zusammen einen Drittel übernehmen. Je ein weiterer Drittel soll vom Bund und vom Kanton Luzern finanziert werden.

Der Kanton lehnte den Finanzierungsschlüssel 2012 aber ab. Es kam zu Terminverzögerungen. Der Stadtrat geht aber davon aus, dass das Kantonsparlament im Herbst 2014 den Rad-/Fussweg definitiv ins kantonale Bauprogramm 2015-2018 aufnehmen wird. Es hat sich bereits im September 2013 mit einer Motion dafür ausgesprochen.

Die Stadtregierung lehnt die Forderung der Postulanten deshalb ab, zur Beschleunigung des Projektes den Kantonsanteil vorzuschiessen. Eine Vorfinanzierung für Kantonsaufgaben sei für die Stadt finanziell nicht tragbar. Es sei auch nicht Aufgabe der Stadt, Kantonsaufgaben zu finanzieren. Sie bekräftigt aber, dass der Velo- und Fussweg Richtung Kriens für sie eine «sehr hohe Priorität» habe. (sda)

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