Ausbau des Heilpädagogischen Zentrums Hohenrain ist unbestritten

LUZERN ⋅ Das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) in Hohenrain kann für 31 Millionen Franken saniert und ausgebaut werden. Der Luzerner Kantonsrat hat den kantonalen Beitrag von 22,5 Millionen Franken mit 102 zu 1 Stimmen genehmigt.

Das Projekt, das bis 2021 fertiggestellt werden soll, sieht die Nutzbarmachung eines leerstehenden Tor- und Pfarrhauses sowie die Sanierung und Erweiterung der Internatsbauten aus dem Jahre 1961 vor. Mit dem Ausbau soll mehr Platz geschaffen werden für die Betreuung behinderter Jugendlicher und Kinder.

Das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) in Hohenrain ist die älteste und grösste Institution im Kanton Luzern für die Schulung und Betreuung junger Behinderter. Zurzeit werden auf dem Areal mit 14 Gebäuden rund 130 Kinder und Jugendlichen mit einer geistigen und 120 mit einer Sprachbehinderung geschult.

Ein Teil der Gebäude ist baulich in einem schlechtem Zustand. Die Häuser müssen deswegen saniert werden. Ausserdem braucht das Zentrum grössere Räume, um Jugendliche mit komplexen Mehrfachbehinderungen besser betreuen zu können.

Weil von den Gesamtkosten von 31 Millionen Franken 8,4 Millionen Franken dem Erhalt und Unterhalt dienen, stellen sie laut Regierung gebundene Ausgaben dar und werden dem Parlament nicht extra unterbreitet. (sda)


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