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Vandalismus: Rollstuhllift muss saniert werden

LUZERN ⋅ Der Rollstuhllift bei der Kapellbrücke wurde am vergangenen Wochenende von Vandalen demoliert. Jetzt muss die Stadt Luzern den Lift sanieren - und ist mehr als nur verärgert.

Am Wochenende wurde der Rollstuhllift auf der Kapellbrücke am rechten Reussufer durch Vandalismus demoliert. Der Lift muss gesamterneuert werden. Weil gewisse Ersatzteile importiert werden müssen, kann die Sanierung gemäss Angaben des Herstellers bis zu drei Wochen dauern. Die Höhe der Kosten ist noch nicht bekannt.

«Dass öffentliche Infrastruktur vorsätzlich demoliert wird, auf welche andere Menschen zwingend angewiesen sind, ist völlig daneben», sagt Donatus Dörig vom Tiefbauamt. Bei der Polizei wurde Anzeige gegen Unbekannt eingereicht. «Wir hoffen, dass wir die Verantwortlichen ausfindig machen», sagt Dörig.

pd/shä

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Leserkommentare (10)
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 14.05.2015 11:47

    Ich gehe jetzt davon aus, dass dieser Schwachsinn unter Einfluss von
    von Alkohol geschehen ist und deshalb der oder die Täter mit einer milden Strafe rechnen können! Kuscheljustiz lässt grüssen!

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 15.05.2015 09:43
    als Antwort auf das Posting von Daniel Feer, Luzern am 14.05.2015 11:47

    .. ich gehe eher davon aus, dass es aus Mangel an Hirn passiert ist, selbst mit Alkohol im Blut, kann ein Mensch nicht so dermassen blöd sein, sowas zu tun ...

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 14.05.2015 14:02
    als Antwort auf das Posting von Daniel Feer, Luzern am 14.05.2015 11:47

    Da kann man heutzutage nicht mehr so sicher sein. Der Spiegel von blossem Testosteron in der Innenstadt übersteigt denjenigen von Alkohol an gewissen Tagen zu gewissen Zeiten schon bedenklich.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 14.05.2015 09:43

    Laut Website der Stadt Luzern befinden sich auf der Kapellbrücke sagenhafte zehn! Kameras, offiziell zum Brandschutz. Das Areal sollte also von vorn bis hinten abgedeckt sein, sonst wär die ganze Übung ja sinnlos.

    Wieso gehört es nun nicht zur Routine, dass deren Aufnahmen in solchen Fällen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden?

    Leider kommt es immer wieder vor, dass dieses Instrument der Verbrechensbekämpfung aus Angst vor Datenschutzverletzungen nicht genutzt wird, auch wenn häufig sofortige Erfolge zu verbuchen sind, sobald jemand den Mut hat, sich über solch zweitrangige Bedenken hinwegzusetzen. Veröffentlicht die Bilder!

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 14.05.2015 12:58
    als Antwort auf das Posting von Dan Felber, Emmenbruecke am 14.05.2015 09:43

    Leider haben wir Gesetze, die den Täter schützen, das Opfer wird vergessen. Der Datenschutz wird hierzulande in der Politik falsch umgesetzt.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 14.05.2015 07:36

    Was heisst da einen Tag. Mindestens eine Woche. Dazu eine Woche Sozialarbeit bei den schwerstbehinderten.

    Ernst Lutz, Emmenbrücke

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 13.05.2015 16:57

    Falls die Verantwortlichen gefunden werden, schlage ich vor, dass diejenigen nicht nur die Kosten für die Gesamterneuerung übernehmen, sondern einen Tag lang ihrer Arbeit und ihren Erledigungen im Rollstuhl sitzend nachgehen müssen!

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 14.05.2015 04:40
    als Antwort auf das Posting von Sibylle Regli, Schattdorf am 13.05.2015 16:57

    Sehr gut gedacht und sehr sinnvoll. Zusätzlich sollten sie die noch darüber hinausgehenden Kosten tragen und für drei Wochen Rollstuhlfahrer betreuen müssen.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 14.05.2015 13:31
    als Antwort auf das Posting von LeO-Friedl Paierl, Lamphun am 14.05.2015 04:40

    ob sich Rollstuhlfahrer über eine solche Betreuung freuen würden? wohl kaum. es wäre nett wenn auch in den Komentaren Menschen mit Behinderung als vollwertige Mitmenschen angesehen werden. Aber evtl. haben Sie ja Lust ihren Garten durch Vandalen sanieren zu lassen...sofern Sie einen haben 😉

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    geschrieben am 15.05.2015 09:32
    als Antwort auf das Posting von Markus Betschart, Luzern am 14.05.2015 13:31

    Stimmt nun auch wieder, Herr Betschart. Demfall mindestens Putz- und Abfalldienst in Nottwil oder im Kantonsspital. Auf jeden Fall an einem Ort, wo diese Löffel mit dem Alltag ihrer Opfer konfrontiert werden. Damit sie daran denken, wenn sie nächstes mal an solchen Einrichtungen vorbei laufen.

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