Vier Verletzte nach Bus-Vollbremsung in Luzern

LUZERN ⋅ Weil eine Reisegruppe die Strasse bei Rot überquerte, wurde ein Bus der VBL zu einer Vollbremsung gezwungen. Mehrere Personen wurden verletzt.

Der Unfall ereignete sich am Samstag kurz vor 13 Uhr auf der Pilatusstrasse in Luzern. Nach Angaben von VBL-Sprecher Christian Bertschi überquerte eine italienische Touristengruppe bei Rotlicht den Fussgängerstreifen an der Ecke zur Morgartenstrasse. Die Touristengruppe überquerte die Strasse bis zur Mitte, da aus Richtung Bahnhof keine Fahrzeuge nahten. Da sich zu diesem Zeitpunkt eine Kolonne auf der Strasse bildete, entschloss sich die Gruppe, die Strasse ganz zu überqueren und lief zwischen den Autos hindurch.

Weil gleichzeitig ein in Richtung Bahnhof fahrender Gelenk-Autobus der Verkehrsbetriebe Luzern AG kam, musste dieser eine Vollbremsung einleiten. Eine der Touristinnen wurde von der linken Frontecke des Linienbusses touchiert und dabei leicht verletzt.

Durch die Vollbremsung fielen mehrere Passagiere im Bus um. Nach Angaben der Polizei wurde eine Person schwer verletzt und musste von der Ambulanz ins Spital eingeliefert werden. Zwei weitere Personen verletzten sich leicht.

Zur Betreuung der Buschauffeurin wurde ein Care-Team der VBL aufgeboten. Die Polizei war vor Ort, Abklärungen zum Unfallhergang und Befragungen dauerten bis in die Abendstunden. Am Bus selbst entstand laut Polizei keinen Schaden.

ber/bac/rem


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