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Vitznau senkt Steuern – dank Millionengeschenk

Blick auf das Park-Hotel Vitznau, das Peter Pühringer gehört. Zoom

Blick auf das Park-Hotel Vitznau, das Peter Pühringer gehört.

Vitznau senkt die Steuern im nächsten Jahr von 1,75 auf 1,5 Einheiten. Das hat die Gemeindeversammlung am Montagabend beschlossen. Möglich gemacht hat das eine Donation von 5 Millionen Franken durch den Österreicher Peter Pühringer.

Peter Pühringer, Besitzer des Parkhotels Vitznau, wohnt seit kurzem in Vitznau. Mit der Donation ermöglicht er eine spürbare Steuersenkung, die zur Attraktivität der Gemeinde am Vierwaldstättersee beitragen und Neuzuzüger bringen soll. Die Steuern sollen in den nächsten Jahren weiter auf 1,4 Einheiten reduziert werden.

Laut Mitteilung der Gemeinde stimmten am Montagabend von 181 Anwesenden (23,4 Prozent der Stimmberechtigten) nur 20 gegen die Steuersenkung. Ausserdem wurden das Budget 2012 sowie der Finanz- und Aufgabenplan 2012 bis 2018 genehmigt. Das Budget schliesst praktisch ausgeglichen bei einem Aufwand und Ertrag in der Höhe von je 6,5 Mio. Franken praktisch.

Die Donation erfolgte bereits im vergangenen April. Das ermöglichte der Gemeinde, im Sommer 2011 rund 2,5 Mio. Franken Schulden zurückzubezahlen und weitere 2,5 Mio. Franken kurzfristig anzulegen.

sda

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Leserkommentare (5)
  • geschrieben am 13.12.2011 12:03

    so ein Geschenk vor Weihnachten. Aber was macht Vitznau wenn dieser Vermögende Herr kein Geld mehr verteilen möchte und die Steuern wieder angehoben werden müssen? Denke das könnte dann etwas schwieriger werden. Aber eben, Geld blendet halt...

  • geschrieben am 13.12.2011 12:44
    als Antwort auf das Posting von , am 13.12.2011 12:03

    Die ewigen Pessimisten werden so argumentieren wie Sie, Herr Binder, aber das bringt niemanden weiter. (Soll ich mir heute wirklich einen Laptop kaufen, aber was ist, wenn es in 6 Monaten wieder andere Modelle gibt?). Steuern werden jedes Jahr an einer Gemeindeversammlung von den Stimmbürgern festgelegt und wenn nötig, dann auch wieder erhöht - ist doch kein Problem. Jedoch liegt der ganzen Donation auch ein ausgereifter Finanzplan zugrunde und Vitznau wird in mittlerer Zukunft auch ohne Donation in der Lage sein, seinen Steuerfuss relativ tief zu halten. Das Geld wird sowieso auf 5 Jahre verteilt - also die nächsten 5 Jahre sind schon mal gesichert, aber das steht leider in keinem Pressetext.

  • geschrieben am 13.12.2011 12:59
    als Antwort auf das Posting von , am 13.12.2011 12:44

    und als realist weiss ich wie schwierig es ist, an einer Gemeindeversammlung den Steuerfuss zu erhöhen.

  • geschrieben am 13.12.2011 11:27

    Was hat dies mit Korruption zu tun, Frau Stadelmann? Sie scheinen nicht zu wissen, was Korruption ist. Was ist verwerflich daran, dass jemand der öffentlichen Hand Geld zur Verfügung stellt, von dem dann jeder Einwohner direkt profitieren kann, indem er weniger Steuern bezahlt? Dass Sie in Ebikon nicht davon profitieren können, tut mir leid, aber Sie können immer noch nach Vitznau ziehen und sich ebenfalls über das Geschenk freuen!

  • geschrieben am 13.12.2011 11:00

    ... in der Schweiz - von Korruption a la Suisse möchte ich nicht schreiben, aber denken....

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