Volksmotion findet knapp kein Gehör

PARKHAUS MUSEGG ⋅ Die Baukommission des Grossen Stadtrats hat sich gegen die Volksmotion «Gegen das Parkhaus Musegg» gestellt. Das Stadtparlament berät darüber am 26. März.

Die Baukommission stellt sich hinter den Antrag des Stadtrates und lehnt die Volksmotion gegen ein Parkhaus Musegg ab, allerdings mit einer knappen Mehrheit, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Entscheid wurde gefällt, nachdem die Kommission die Volksmotionäre angehört hat.

Der Baukommission ist klar, dass die Sorgfaltspflicht gegenüber der Museggmauer als nationales Denkmal Rechnung getragen werden müsse und diese keines Falles einen Schaden durch allfällige Bauarbeiten und Betrieb nehmen dürfe. Auch Themenbereichen wie Mehrverkehr, Lärm, Stauentwicklung und Quartierbelastung müsse Rechnung getragen werden.

Wichtig erscheint der Baukommission auch, dass nicht nur der Perimeter des Bauwerkes, sondern auch die Zubringerachsen, wie zum Beispiel über die Spitalstrasse, sowie die nachhaltige Umweltverträglichkeit in diesem Planungsbericht dargestellt werden sollen. Und es gibt Zweifel, ob die Carproblematik am Schwanenplatz mit dem Parkhaus Musegg gelöst werden kann.

Die Diskussion drehte sich um die Frage, was mehr im Zentrum stehe: Die vorgetragenen Bedenken der Volksmotionäre oder dass man das Parkhaus Musegg einfach nicht wolle?

pd/cv

 


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