40 Komax-Mitarbeiter müssen gehen

DIERIKON / LA CHAUX-DE-FONDS ⋅ Der Maschinenhersteller Komax baut an seinem Standort in La Chaux-de-Fonds knapp ein Drittel der Stellen ab. 40 von 150 Mitarbeiter müssen gehen.

17. März 2015, 09:14

Der Abbau von 40 der 150 Arbeitsplätzen ist Folge der schwierigen Geschäftslage. Schon 2014 habe der Neuenburger Produktionsbetrieb an der Frankenstärke gelitten und nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank werde sich die Lage verschärfen, begründet Komax den Entscheid. Hinzu kämen verzögerte Investitionsentscheide seitens der Kunden.

Der Gesamtkonzern Komax beschäftigt weltweit rund 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in rund 60 Ländern. Das Unternehmen mit Sitz in Dierikon bietet Kabelverarbeitungsmaschinen und Anlagen für Instrumente zur Selbstmedikation an.

2014 steigerte Komax den Umsatz um über 11 Prozent auf 360 Millionen Franken. Dabei wuchs besonders die Kabelsparte, was Komax auf die gute Verfassung der Autoindustrie zurückführt. Auch andere Endabnehmer kauften fleissig. Weniger gut lief die Medtech-Abteilung.

Der neue Eurokurs könne mittelfristig kompensiert werden, teilte das Unternehmen bei Vorlage der Umsatzzahlen noch mit. Die Gewinnzahlen gibt Komax am 24. März bekannt. (sda)


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