Blueballs: Erste Stars mit Zusagen

Das Programm des Luzerner Blueballs nimmt langsam Form an. Eröffnet wird das neun Tage dauernde Festival am 19. Juli.

20. Februar 2013, 06:04

Laura Mvula. Für die renommierte BBC gehört sie zu den vielversprechendsten Newcomern 2013, die englischen Kritiker lieben sie und nominierten sie für einen Brit-Award. Bei Laura Mvula braucht es nicht viel Mut, ihr eine grosse Karriere zu prophezeien: Auf den Spuren von Nina Simone vermengt die 26-Jährige Soul und Klassik mit ihren afrikanischen Wurzeln. Das Resultat: Ein faszinierender Sound, getragen von einer einzigartigen, rauen und doch weichen Stimme.

 
James Morrison. Drei Songs in den Top 10 der Schweizer Charts, ein Album auf Platz eins: Manchmal setzt sich musikalische Qualität auch im Mainstream durch. Mit drei Alben hat sich James Morrison als eine der führenden Soulstimmen im Pop etabliert. Kein Wunder spielt er sonst in den ganz grossen Hallen. Das Blue Balls macht es möglich, ihn im Sommer in einem für seine Verhältnisse gerade zu intimen Rahmen zu sehen.

 
Ane Brun: Skandinavien erweist sich immer wieder als Biotop für bezaubernde Pop-Musik. Während viele ihrer Kollegen aus dem hohen Norden entweder mit elektronischen, oder mit harten Klängen die Welt erobern, hat sich Ane Brun für die leisen Pfade entschieden. Mit dem verträumten, künstlerischen Folk wurde sie in ihrer Heimat Norwegen zum Superstar – während sie hierzulande immer noch als gut gehüteter Geheimtipp gilt.

John Legend: Jay-Z, Alicia Keys, Kanye West, Mary J.Blige, Nas, Rick Ross, Lil Wayne: Wer solche Fans hat, der muss das gewisse Etwas haben. Bei John Legend ist es seine unvergleichliche Stimme gepaart mit einem einzigartigen Händchen für die perfekte Melodie. Wenn dann, wie bei Legend, noch eine tolle Livepräsenz und warme Ausstrahlung dazu kommen, darf diese lange Liste der prominenten Fans nicht mehr verwundern.
 
Cody ChesnuTT. Dem Mainstreampublikum ist Cody ChesnuTT vor allem dank "The Seed 2.0" bekannt. The Roots stürmten mit dem Song von Cody ChesnuTT weltweit die Charts. Dabei hätte der 45-Jährige das Potential selber zu den ganz Grossen zu gehören: Eine warme, scharfe Stimme, soulige Songs und ein Gespür für die Wurzeln des Soul. Bis jetzt mag ihm der ganz grosse Erfolg verwehrt geblieben sein - doch unter Soulfans wird er für seine Songs geradezu kultisch verehrt.

Michael Kiwanuka. Was für eine Stimme: Bei Michael Kiwanuka schwingen Bill Withers, Otis Redding und Van Morrison mit. Seit der heute 24-Jährige zum Sound of 2012 gewählt wurde, liegt ihm die Musikwelt zu Füssen: Egal ob bei seinen Konzerten in Grossbritannien, den USA, Japan oder Australien – Musikfans sind begeistert vom warmen, erdigen Retro-Soul des Londoners.

Josh Kumra. Eine Nummer Eins in England, eine Einladung zu Jools Holland: Im Alter von 20 Jahren hat Josh Kumra eigentlich schon alles erreicht, was es als Musiker in England zu erreichen gibt – und das mit einem einzigen Song: “Don’t Go”. Doch Josh hat noch lange nicht genug, im Mai erscheint sein Debütalbum. Auch auf dem Kontinent wird von dem Tottenhamer noch viel zu hören sein.

Patrick Wolf. Er ist Model für Burberry, verlässt sein Label um nicht mit Mark Ronson zusammenarbeiten zu müssen und er spielt Bratsche, Piano und Ukulele: Die Person Patrick Wolf lässt sich wohl nur über sein Werk fassen. Dieses ist zeitgleich wuchtig und fragil, treibend und zurückhaltend, pathosgeladen und leise, avantgardistisch und melodiegetragen. Und genau wie seine Musik bleibt auch Wolf nie stehen.

 

Der Ticketvorverkauf startet am 20. Februar. Mehr Infos auf www.blueballs.ch

rem


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