Brennende Scheunen halten die Feuerwehr auf Trab

LUZERN ⋅ Innert weniger Tage brannten im Kanton zwei Scheunen nieder. Warum aber kommt es immer wieder zu solchen Vorfällen?

08. Februar 2015, 05:01

In den frühen Stunden des Mittwochmorgen ist in Neuenkirch erneut eine Scheune komplett abgebrannt. Kaum eine Woche zuvor ist in einer Scheune in Gunzwil Feuer ausgebrochen – sieben Kühe verendeten.

Im letzten Jahr kam es im Kanton Luzern immer wieder zu Scheunenbränden. Dazu das bestätigt auch Markus Imhof, Schadenstatistiker beim interkantonalen Rückversicherungsverband. Er sagt, gemessen an anderen Gebäudetypen wie etwa Wohngebäude seien Agrarimmobilien überdurchschnittlich stark von Brandkatastrophen betroffen.

Zu den Gründen sagt Peter Sidler, Leiter Versicherung bei der Gebäudeversicherung Luzern: «Eine Zündquelle, wie ein Kurzschluss, Funkenwurf, Blitzeinschlag oder Strahlungswärme, reicht oft, damit sich ein Grossfeuer entwickeln kann.»

Besonders gefährlich wirds in der Nacht, wenn in den Scheunen keine Menschen anwesend sind, die unverzüglich eine Brandbekämpfung einleiten könnten. Aber auch Fahrlässigkeit ist nicht selten eine Brandursache.

Thomas Heer

 

Am Mittwochmorgen stand in Sempach Station eine Scheune in Vollbrand. Die Tiere konnten gerettet werden. Ein Mann wurde leicht verletzt.

In der Nacht auf Mittwoch, 4. Februar 2015, stand in Sempach Station eine Scheune in Vollbrand. Dieses Leservideo zeigt den Brand. (Leservideo Daniela Schmidt, 4. Februar 2015)

In der Nacht auf Mittwoch, 4. Februar 2015, stand in Sempach Station eine Scheune in Vollbrand. Dieses Leservideo zeigt den Brand. (Leservideo Daniela Schmidt, 4. Februar 2015)




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