«Brüeläää!»: Die Fasnacht 2015 ist eröffnet

LUZERN ⋅ Punkt 5 Uhr am Morgen knallte es auf dem Nauen im Luzerner Seebecken. Mit dem Urknall und dem Fötzeliräge wurde die Fasnacht traditionell eröffnet. Tausende waren in der Altstadt unterwegs.

12. Februar 2015, 10:43

Die Lozärner Fasnacht 2015 wurde am Schmutzigen Donnerstag, morgens um 5 Uhr, traditionell mit dem Urknall und dem Fötzeliräge eröffnet.

Tausende Fasnächtler begrüssten morgens um 5 Uhr die Fritschifamilie, die mit dem Nauen in Luzern ankam. Der traditionelle Urknall fand dieses Jahr bei etwas milderem Wetter statt, was noch mehr Menschen auf die Strasse lockte. Die Organisatoren schätzten die Zahl der Teilnehmer an der Tagwache auf über 25'000, die Polizei spricht von 18'000 Besuchern. Im Vorjahr kamen 15'000 Personen an die Tagwache.

Das Besucheraufkommen zum Urknall sei grösser gewesen als im Vorjahr, sagte Bruno Spörri, Mediensprecher des Lozärner Fasnachtskomitees, der Nachrichtenagentur sda. Das Wetter habe mitgespielt, zudem habe erstmals ein Extrazug der SBB in der Nacht Fasnächtler aus Zürich direkt an die Tagwache in die Innerschweiz gebracht.

Begleitet von Guggenmusigen bahnte sich der Tross rund um die Zunft zu Safran zusammen mit der Fritschifamilie den Weg auf dem Kapellplatz. Dort knallte es schliesslich erneut und der Fötzeliräge ergoss sich über die Fasnächtler. Begeistert - ja frenetisch - jubelten Tausende gemeinsam mit der Fritschifamilie «Brüelää!». Somit ist die Fasnacht 2015 eröffnet. Beginnen tut sie mit dem Schmutzigen Donnerstag, dem Tag der Zunft zu Safran. Enden wird sie erst spät am Dienstagabend - nach dem Monstercorso.

Friedlicher Auftakt

Die Nacht auf Donnerstag sei äusserst friedlich verlaufen, sagte ein Sprecher der Luzerner Polizei auf Anfrage. Den Ordnungshütern in orangen Westen und in Zivil seien wenig Alkoholisierte und nur vereinzelt Starkbetrunkene aufgefallen.

Der Rettungsdienst des Luzerner Kantonsspitals hingegen hatte mehr zu tun als im ruhigen Vorjahr. Er rückte im Zusammenhang mit der Fasnacht am Donnerstagmorgen zu acht Einsätzen aus. In sechs Fällen hatten Fasnächtler eine Alkoholvergiftung erlitten, wie eine Spital-Sprecherin auf Anfrage sagte.

Auch aus Sicht der Organisatoren sei der Fasnachtsauftakt weitgehend friedlich verlaufen. Das Gedränge in der Altstadt und am Seebecken war erneut gross. In den engen Gassen der Innenstadt gab es zeitweise kaum ein Vorwärtskommen. Das Wetter blieb trocken, die Temperaturen lagen mehrere Grad unter Null. Der Nebel habe nach dem Urknall für eine mystische Stimmung im Fasnachtstrubel gesorgt.

Sara Häusermann/sda/rem

Punkt fünf Uhr in der Früh hat der Urknall über dem Luzerner Seebecken die Fasnacht 2015 eröffnet. Mehrere tausend Fasnächtler liessen es sich nicht entgehen, den Start der «rüüdigen Fasnachtstage», die Tagwache der Safran-Zunft, hautnah mit zu erleben. (Radio Pilatus, 12.02.2015)

 

Tele1 berichtete am Schmutzigen Donnerstag vom Fasnachtsstart nicht nur in Luzern, sondern auch anderswo: Denn die Fasnacht startete auch mit der Chesslete in Zug, dem Urknall in Stans oder mit der Iitrummlete in Altdorf bereits am Mittwoch Abend. (Tele1, 12. Februar 2015)

 

Ein ausführlicher Report zum Schmutzigen Donnerstag (Schmudo) in der Zentralschweiz. (Tele 1, 12.02.2015)

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Punkt fünf Uhr in der Früh hat der Urknall über dem Luzerner Seebecken die Fasnacht 2015 eröffnet. Mehrere tausend Fasnächtler liessen es sich nicht entgehen, den Start der «rüüdigen Fasnachtstage», die Tagwache der Safran-Zunft, hautnah mit zu erleben. (Radio Pilatus, 12.02.2015)

Tele1 berichtete am Schmutzigen Donnerstag vom Fasnachtsstart nicht nur in Luzern, sondern auch anderswo: Denn die Fasnacht startete auch mit der Chesslete in Zug, dem Urknall in Stans oder mit der Iitrummlete in Altdorf bereits am Mittwoch Abend. (Tele1, 12. Februar 2015)


Ein ausführlicher Report zum Schmutzigen Donnerstag (Schmudo) in der Zentralschweiz. (Tele 1, 12.02.2015)




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