Drohneneinsatz vorerst gestoppt

HORW ⋅ Die Gemeinde lässt bis auf Weiteres keine Drohnenaufnahmen von den Grundstücken am Seeufer mehr machen. Dies erklärt die Horwer Bauvorsteherin Manuela Bernasconi (CVP) auf Anfrage: «Wir haben uns entschieden, die Antworten des Datenschützers abzuwarten, bevor weitere Flüge stattfinden.»

27. Februar 2016, 05:00

Der Datenschutzbeauftragte hat sich am Montag eingeschaltet, nachdem unsere Zeitung die Drohnenflüge publik gemacht hat (Ausgabe vom 22. Februar). Erste Flüge fanden diese Woche statt. Mit den Aufnahmen will die Gemeinde den Zustand der Grundstücke am Seeufer dokumentieren. Dies, weil sie keine vollständigen Pläne besitzt und immer wieder Hinweise auf illegale Bautätigkeit eingehen. «Mit den Drohnenaufnahmen werden Badeplätze und Badehäuschen (Kleinbauten, Wege, Plätze, Pergolen etc.) aufgenommen. Es werden keine Wohngebäude, Häuser oder Villen aufgenommen», hält sie nun zum ersten Mal fest.

Die betroffenen Anwohner sorgen sich um ihre Privatsphäre. Der Datenschützer untersucht unter anderem, ob für die Flüge eine rechtliche Grundlage besteht. Die Gemeinde hat dies selbst auch abgeklärt, jedoch nicht den Datenschützer kontaktiert.

cgl


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