Einblick in die Einkaufsmeile

LOZÄRNER MÄÄS ⋅ An der Herbstmesse gibts eine Vielfalt an Produkten zu kaufen. Darunter sind auch einige Exklusivitäten.

01. Oktober 2016, 05:00

Laut und wild wird es ab heute wieder auf dem Luzerner Inseli. Die Lozärner Määs beginnt. Die Määs – das sind nicht nur schnelle Bahnen und nostalgische Karussells. Das ist vor allem auch eine riesige Warenmesse. Gegen 90 Markthändler von nah und fern verkaufen auf dem Luzerner Inseli heuer ihre Produkte.

Socken, Pullover, Lederwaren, Schmuck, Naturkosmetikprodukte, Küchengeräte und gar Design-Möbel werden feilgeboten. Dazu gibts Spielzeuge, Spezial-Teemischungen und natürlich viel Leckeres. Einiges davon gibts wirklich nur an der Määs zu kaufen. Etwa die Määs-Äpfel, welche die Confiserie Spico aus Ballwil hier schon seit Jahren verkauft – für 4 Franken das Stück. Sie bestehen aus echten Äpfeln, überzogen mit einer Himbeerglasur, die man am Stäbchen isst. Die Mischung aus sauer und süss macht sie so speziell.

Fabriziert aus Lastwagenplanen

Eine exklusive Neuheit an der Määs 2016 sind die mit farbigen Motiven bemalten und aus Lastwagenplanen fabrizierten «James»-Einkaufstrolleys der in Wien lebenden Künstlerin Meret Barz (ab 120 Franken). In über 100 Versionen sind sie zu haben, auch mit Luzerner Sujets, etwa der Kapellbrücke. Wer will, kann sie gegen einen Aufpreis mit einem eigenen Sujet versehen.

Nicht ganz Määs-exklusiv sind die Zipfelmützen aus Baumwolle (13 Franken) oder Wolle (17 Franken) am Stand von Hans und Margrit Wyder aus Rickenbach. «Unser Familienunternehmen verkauft sie seit über 50 Jahren an der Määs», sagt Hans Wyder. Original sind sie schwarz, er verkauft sie in ganz vielen Farben. «Bei Jugendlichen sind sie wieder voll im Trend», erzählt Wyder.

Hugo Bischofhugo.bischof@luzernerzeitung.ch

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