Stadtrat will alte Idee für neue Seebadi in Luzern prüfen

FREIZEIT ⋅ In der Stadt Luzern soll eine alte Idee geprüft werden: Der Bau einer städtischen Badeanstalt am linken Ufer des Vierwaldstättersees. Die Stadtregierung will ein Postulat der GLP teilweise entgegennehmen.

18. Oktober 2016, 16:22

Der Stadtrat will das Anliegen für eine neue Seebadi im Zusammenhang mit ohnehin geplanten Aufwertungsmassnahmen am linken Seeufer prüfen, wie er in seiner am Dienstag publizierten Antwort auf den Vorstoss aus dem Parlament schreibt. Geklärt werden soll, ob überhaupt ein Bedarf für eine zusätzliche Badi besteht und wo eine solche realisiert werden könnte.

Zudem kündigte der Stadtrat an, zu prüfen, ob kurzfristig eine Optimierung der bestehenden Badeeinstiege möglich ist. Auf der linken Seeseite befinden sich bereits bei der Ufschötti und im Gebiet Tribschen Badeplätze.

Die GLP regt in ihrem Postulat einen sicheren und sauberen Badi-Steg an, sekundär auch Umziehkabinen, eine Verpflegungsmöglichkeit und eventuell einen Saunabetrieb. Das Angebot soll von der Stadt geführt werden und als Ergänzung zum freien Badeplatz bei der Ufschötti dienen. Die neue Seebadi würde nach Meinung der GLP ein anderes Publikum anziehen.

In der Stadt Luzern gab es auf der linken Seeseite zwischen 1908 und 1977 beim Alpenquai bereits eine Badeanstalt. Sie musste jedoch der Ufschötti und dem Bau des Motorboothafens weichen.

Der Stadtrat hatte die Aufwertung des linken Seeufers bereits für die Zeit von 2010 bis 2014 auf seine Pendenzenliste gesetzt. Wegen mangelnder Ressourcen und Unklarheiten bezüglich des Projekts Tiefbahnhof liess er die Pläne aber fallen.

In der Gesamtplanung 2017 bis 2020 will die Stadtregierung das Thema nun wieder aufgreifen. Sie hat vor, beim Parlament einen Kredit für eine entsprechende Studie zu beantragen.

Hinweis: So sah die Seebadi Alpenquai aus »

(sda)


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