«Nicht vorpreschen bei neuem Theaterstandort»

LUZERN ⋅ Der Stadtrat will sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht dafür einsetzen, dass die Salle Modulable am Standort des heutigen Luzerner Theaters gebaut wird. Er will dem Resultat der laufenden Standortabklärungen nicht vorgreifen.

27. Februar 2015, 16:02

Die Stadtregierung beantwortete eine Postulat der FDP-Fraktion des Grossen Stadtrates. Der Vorstoss fordert den Stadtrat auf, sich dafür einzusetzen, dass der Standort Theaterplatz klar priorisiert werde.

Begründet wird dies damit, dass das Projekt für ein neues Theater respektive eine Salle Modulable auf die Akzeptanz der Bevölkerung angewiesen sei. Ein gutes Bauprojekt am falschen Ort sei zum Scheitern verurteilt. Nur ein realistischer Standort könne in kurzer Zeit entwickelt werden und in einer Volksabstimmung bestehen.

Als Standort des neuen Theaterbaus sind auch das Inseli und der Alpenquai im Gespräch. Gerade beim Inseli sei mit einem grossen Widerstand zu rechnen, schreibt die FDP in ihrem Vorstoss.

Der Stadtrat weist in seiner Antwort darauf hin, dass die möglichen Standorte zur Zeit geprüft würden. Der Zweckverband Grosse Kulturbetriebe habe als Träger des Projektes die Firma Ernst Basler und Partner mit der Evaluation beauftragt.

Die Stadtregierung möchte dem Resultat dieser Arbeiten nicht vorgreifen. Sie schreibt, sie wolle vorläufig gegenüber allen drei Standortoptionen offen bleiben. Alle drei hätten ihre Vor- und Nachteile. Ziel der angelaufenen Evaluation sei es, eine sachliche Grundlage für einen realistischen Standortentscheid zu erarbeiten.

Es sei vorgesehen, dass die Standortabklärungen zusammen mit dem Gesamtprojekt im Winterhalbjahr 2015/16 den politischen Behörden vorgelegt werde, schreibt der Stadtrat. (sda)


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