Mit Ostereiern sagen wir Ihnen «Danke»

LUZERN ⋅ Hunderte Leser tütschten mit unseren Redaktoren Eier und brachten Wünsche an. Der Ansturm war so gross, dass vor allem ein Mitarbeiter ins Schwitzen kam.

27. März 2016, 05:00

Christian Hodel

Das Objekt der Begierde ist ovalförmig, ein paar Zentimeter gross und blau: Hunderte Leserinnen und Leser sind gestern unserer Einladung gefolgt und haben zusammen mit Mitarbeitern der «Neuen Luzerner Zeitung» und ihren Regionalausgaben Eier getütscht. 1500 Stück waren im Nu weg. «Wir mussten kurzfristig noch ein paar hundert zusätzliche Eier organisieren», sagt Ueli Kal­ten­rieder, Leiter Lesermarkt der Neuen Luzerner Zeitung AG. Viel Zeit zum Reden blieb ihm nicht. Vor Kaltenrieder hat sich eine Schlange gebildet, er muss weitermachen – und Eier an die Leser verteilen.

Regionalzeitung – für alle etwas

Für Gesprächsstoff war gestern Morgen aber dennoch gesorgt. Der Anlass vor dem LZ-Corner in der Luzerner Innenstadt am Karsamstag ist jeweils nicht nur als ein «Dankeschön» an unsere Leser zu verstehen, sondern auch eine Gelegenheit, ihre Meinungen, Kritik und Verbesserungsvorschläge zu erfahren. Leser Rolf Eggenschwiler aus Ebikon etwa unterhielt sich mit Sportredaktor Albert Krütli. «Ich lese die Zeitung vor allem wegen des Regionalsports», sagt er. Früher habe es im Bereich des Regionalfussballs jeweils noch die Beilage «Kick-off» gegeben. Er finde es schade, dass dieses eingestellt wurde.

Johann Kurth aus Littau wiederum liest den Sportteil nur selten, wie er sagt. «Für mich ist die Zeitung manchmal fast zu gross und zu umfangreich.» Die Hälfte würde ihm reichen. Grundsätzlich sei er aber «wirklich zufrieden» mit der Zeitung. «Sehr gerne lese ich die Leserbriefe.»

«Mir passt der regionale Bezug»

Ein wichtiger Grund für das Kaufen der «Neuen Luzerner Zeitung» sei die Berichterstattung im Regionalbund, sagten gestern viele Leser. «Mir passt der regionale Bezug. Die Berichte sind fundiert und seriös», so David Reimann aus Kriens. Neben viel Lob brachten unsere Leser am traditionellen Eiertütschen bei den Redaktoren auch Optimierungsvorschläge an. «Manchmal sind die Artikel etwas fade und harmlos», sagt etwa Myriam Knobel aus Ebikon. Eine Zeitung dürfe sich auch mal etwas gewagter positionieren und sich etwas zutrauen.

Auch Ernst Purtschert aus Luzern wünscht sich manchmal etwas «weniger zahme Kommentare», wie er sagt. Er ist seit 60 Jahren Abonnent. «Im Grossen und Ganzen bin ich mit der ‹Neuen Luzerner Zeitung› zufrieden.»


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