Monosuisse-Überbauung: Sieger steht fest

Der Sieger der neuen Überbauung in Emmenbrücke steht fest: Auf dem 90'000 Quadratmeter grossen Areal am Seetalplatz soll ein neuer Stadtteil mit Raum für Gewerbe, Büros, Wohnungen, Bildung und Kultur gebaut werden.

06. Januar 2012, 16:10

Auf dem Industriegelände Emmenfeld der Monosuisse AG am Seetalplatz soll zeitgemässer Arbeits- und Wohnraum entstehen. Dies schreiben die Monosuisse und die Gemeinde Emmen in einer gemeinsamen Mitteilung. Den Projektwettbewerb haben die EM2N-Architekten aus Zürich mit dem Projekt «Paestum» gewonnen. Neben 1000 Wohnungen sind Büro- und Arbeitsräume mit 1500 Arbeitsplätzen geplant. Gerechnet wird mit Kosten von 500 Millionen Franken.

  • Im Gebäude sind unter anderem schallgeschützte Tonstudios, Schnittplätze, Unterrichtsräume und Ateliers geplant. Im Erdgeschoss sollen Ausstellungsräume, eine Bibliothek, ein Café und ein Aktionsraum entstehen.
  • 2016 sollen die Studiengänge "Kunst & Vermittlung", "Film" und "Camera Arts" der Hochschule Luzern in die neue Viscosistadt direkt an der Kleinen Emme übersiedeln.
  • Die Hochschule bezieht als Mieterin für 20 Jahre ein fünfstöckiges Gebäude mit Namen "Bau 745".

Innerhalb der nächsten Jahre entsteht beim Seetalplatz ein neuer Stadtteil. Teil davon wird die Hochschule Luzern, die 2016 umzieht.

Uferpromenade mit Park

Laut Mitteilung soll das Monosuisse-Areal zum «neuen vernetzten Zentrum Emmens» werden. Auch die Denkmalpflege ist vom Projekt überzeugt, denn der Industriecharme wird belassen. Das Projekt sieht vor, dass bestehende Fabrikbauten entlang der Gerliswilstrasse in ihrer Form belassen und sinnvoll mit Neubauten ergänzt werden. Das neue Zentrum sei sehr urban und verfüge über vielfältige und flexible Bautypen, heisst es in einer Mitteilung. «Das städtebauliche Highlight ist die imposante Uferpromenade mit Park an der Kleinen Emme», schwärmt Emmens Gemeinderat Josef Schmidli.

Bis die neue Überbauung realisiert werden kann, fliesst noch viel Wasser die Kleine Emme hinunter. Über eine allfällige Teilrevision des Ortsplans entscheidet der Einwohnerrat Emmen beziehungsweise das Volk. Auf dem Gelände wird frühestens in einigen Jahren gebaut. Für die Realisierung sind langfristige Etappen vorgesehen.

pd/rem


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