Monosuisse kauft Firmen in Rumänien und Italien

INDUSTRIE ⋅ Der Garnhersteller Monosuisse aus Emmenbrücke ist auf Einkaufstour: Er hat je eine Fabrik im italienischen Cornaredo und im rumänischen Sighisoara erworben. Mit dem Kauf will das Unternehmen Marktanteile dazugewinnen. Es plant einen Ausbau seiner Werke in Osteuropa.

02. April 2015, 10:13

Die rumänische Monotex mit 100 Beschäftigten wird Teil von Monosuisse. Gleichzeitig übernimmt die Gruppe auch die verbleibenden Anteile an Sider Arc F&M in Italien mit 20 Mitarbeitern, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Integration soll in den nächsten zwölf Monaten stattfinden.

Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte der operative Chef von Monosuisse, Werner Häller, auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Das neu erworbene Werk in Rumänien und die bestehende Fabrik im polnischen Gorzow würden sich gut ergänzen, sagte Häller. Mit der Fusion könne Monosuisse die Flexibilität bei der Produktion erhöhen den Marktanteil stärken. Gemäss Häller sollen die beiden Werke in den nächsten Jahren ihre Kapazität erhöhen.

Zusammen mit den Zukäufen beschäftigt Monosuisse künftig an vier Standorten 420 Mitarbeiter. Die Garne von Monosuisse kommen in der Industrie zum Einsatz. Sie werden bei der Produktion von Siebdruck- und Filtrationsgeweben, Transportbändern, Geflechten und Papiermaschinenbespannungen verwendet. (sda)


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