Neue Broschüre zum Kloster Rathausen

EBIKON ⋅ Eine neue Broschüre der kantonalen Denkmalpflege und der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern (SSBL) gibt Einblicke in die Bau-Geschichte der Klosteranlage und die neuen Gebäude.

29. November 2016, 15:39

Neue, zeitgenössische Architektur neben historischen Gebäuden aus verschiedenen Jahrhunderten: so präsentiert sich Rathausen heute. Am 16. November wurde das neue Kompetenzzentrum für Menschen mit schwerer Behinderung eingeweiht (wir berichteten »).

Das eigentliche Herzstück des Bau ist das ehemalige und jetzt umgebaute und renovierte Kloster. Ergänzend gehören das Amtshaus, die Kapelle und der Milchhof zu den identitätsstiftenden Bauten der Anlage.

Noch vor wenigen Jahren wurde ein Abbruch des Klosters ernsthaft in Erwägung gezogen. «Dank dem Einsatz der Kantonalen Denkmalpflege konnte die Anlage erhalten bleiben», teilt die Luzerner Staatskanzlei mit.

Mit dem Umbau sei es nicht nur gelungen, die Klosteranlage zu erhalten, vielmehr ist mit der Umnutzung der Gebäude zu Arbeitsateliers für die SSBL ein echter Mehrwert entstanden. Seit 1987 betreibt die Stiftung Angebote für Schwerbehinderte in Rathausen. Neu werden nun Arbeits- und Beschäftigungsplätze im umgebauten Kloster angeboten.

Eine reich illustrierte Broschüre zeigt die Chronik des ehemaligen Klosters aus dem 13. Jahrhundert auf und blickt zurück auf die wechselvolle Geschichte der Anlage. Erschienen ist sie in der Reihe «Berichte» der Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Luzern, mitfinanziert durch die SSBL.

Hinweis: PDF-Download der neuen Broschüre »

  • Neue Luzerner Zeitung AG
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Am 16. November wurde das neue Kompetenzzentrum der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern (SSBL) eröffnet. Die neue Infrastruktur setzt in der Betreuung von behinderten Menschen neue Massstäbe.

pd/rem


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