Plakatfestival im Zeichen eines provokativen deutschen Gestalters

LUZERN ⋅ Das achte internationale Plakatfestival Weltformat 16 in Luzern setzt den Fokus auf den provo­kativen deutschen Plakatgestalter und Verleger Klaus Staeck. Gegen viele seiner Plakate wurde geklagt, alle 41 Gerichtsprozesse hat er aber ­gewonnen.
09. September 2016, 14:09

Das Festival findet vom 24. September bis 2. Oktober in Luzern statt. Erstmals wird an diesem Festival dem digitalen, dem «bewegten» Plakatformat eine umfassende Ausstellung gewidmet. Noch weiter geht «Everyda(y)ta», wo die Herausforderung von Datenvisualisierung über das Plakat hinaus aufgegriffen wird. Erweitert wird das Festivalprogramm durch eine Rundschau durch die Tradition ­typografischer Plakate aus der Schweiz.

Weltformat findet in diesem Jahr erstmals in der Agglomeration Luzern und nicht in der Stadt selbst statt. Im Rahmen der Eröffnung des neuen Standorts der Hochschule Luzern – Design & Kunst zeigen Studenten ihre Plakate für Schweizer Jazz-Veranstaltungen. 20 Plakate haben in der Finalrunde die Chance, den ­internationalen Studentenwettbewerb zum Thema «Original und Kopie» zu ­gewinnen. Erneut zu sehen sind sämtliche Preisträger der «100 besten Plakate – Deutschland ­Österreich Schweiz». 

Weitere Ausstellungen werfen einen Blick auf die Onlineplattform Blank ­Poster, Deutschlands Tanzjahr 2016 und Arbeiten von Annik Troxler, der Gestalterin des diesjährigen Festivalplakats.

Organisiert wird das Plakatfestival vom Verein «Weltformat». Dieser löste den Verein «Posters Lucerne» ab und wurde 2010 mit dem Ziel der Förderung des Mediums Plakat gegründet. Unterstützt wird das Plakatfestival Weltformat von der APG|SGA und weiteren Partnern.

Dateigröße : 2.93 MBytes.
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HINWEIS
Weitere Infos unter www.weltformat.at


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