Rigi Bahnen verzeichnen Jahr der Rekorde

VITZNAU ⋅ Für die Rigi Bahnen stand das Jahr 2014 ganz im Zeichen der Rekorde. Es wurden grosse Investitionen in verschiedene Projekte getätigt und die gesteckten Ziele erreicht oder gar übertroffen

28. April 2015, 14:37

Von den äusseren Bedingungen war das Jahr 2014 ein eher durchzogenes Tourismusjahr. Nach Angaben von  Peter Pfenninger, Direktor der Rigi Bahnen die Stimmung in der Tourismusbranche verhalten. Und die durchschnittliche Wetterlage habe den Schweizern das Gefühl eines Jahres mit wenig Sonne gegeben.

Trotzdem konnten die Rigi Bahnen 2014 ein Rekordjahr verzeichnet werden, wie das Unternehmen mit Sitz in Vitznau am Dienstag mitteilte. Eine Steigerung des Gewinnes um satte 80 Prozent wurde im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Auch die Frequenzen konnten mit total 1.31 Millionen (entspricht ca. 650‘000 Passagieren) und somit einer Steigerung von 8 Prozent als Rekord verzeichnet werden.  An total neun Monaten konnten mehr Gäste transportiert werden als in den Vergleichsmonaten des Vorjahres.

Die Gründe für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2014 sind vielseitig. Einerseits hat die Anzahl Generalabonnement-Besitzer der SBB zugenommen, welche davon profitieren, dass die Rigi vollumfänglich im Gültigkeitsbereich liegt.

Auch die Aktivitäten im Ausland zeigen grossen Erfolg. «Das Engagement vorwiegend auf den asiatischen Märkten zusammen mit der Anerkennung des ‹Swiss Travel Pass› (Generalabonnement für internationale Gäste) bringt signifikant mehr Gäste aus den anderen Kontinenten, die uns die erhofften besseren Auslastungen auf dem Berg bringen», so Roger Joss, Marketingleiter Rigi Bahnen.

Investitionen in die Infrastruktur

Mit der Absenkung des Perrons im Bahnhof Goldau, dem Umbau des neuen Bahnhofs und Dienstleistungszentrum Rigi Kaltbad und der Eröffnung der beiden Parkhäuser in Vitznau wurden namhafte Investitionen in die Infrastruktur getätigt. Unzählige kleinere Aufgaben und die Neubauten von Gleichrichteranlagen und Fahrleitungen für die Zahnradbahnen ergänzten die Investitionen in die technischen Bereiche der Rigi Bahnen.

pd/zim


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