Bau der Sportarena Allmend 6,5 Millionen Franken günstiger

STADT LUZERN ⋅ Die Schlussrechnung des Projekts Sportarena Allmend Luzern liegt vor: Die Stadt Luzern spart 6,5 Millionen Franken.

18. Oktober 2016, 16:00

103,7 Millionen Franken hat das Projekt Sportarena Allmend die Stadt Luzern gekostet. Das geht aus der Abrechnung vom Montag hervor, welche der Luzerner Stadtrat voraussichtlich am 10. November dem Parlament unterbreitet. Damit schliesst die Abrechnung teuerungsbedingt 6,5 Millionen Franken tiefer ab als budgetiert.

Die Einsparungen seien in erster Linie auf Synergien mit den beiden anderen Grossbaustellen zurückzuführen, welche praktisch gleichzeitig durchgeführt wurden: die Ausbau der Zentralbahn und die Erneuerung des Messewesens, schreibt der Stadtrat in einer Mitteilung. Hinzu komme, dass zahlreiche Bauvorhaben im Rahmen der Sportarena Allmend Luzern unter dem Kostenvoranschlag abgeschlossen werden konnten. Einsparungen gab es mit 4,3 Millionen Franken vor allem bei der Verkehrserschliessung. So habe ein grosser Teil der rückwärtigen Erschliessung und der Vorzone der Messehalle 1 über das Projekt Ausbau der Zentralbahn finanziert werden können.

Minderkosten für die Stadt gab es unter anderem auch beim Bau der Kunstrasenfelder (1,6 Mio. Franken), beim Mieterausbau des Hallenbades (240‘000 Franken) und – dank Eigenleistungen der Boccia-Vereine – beim Bocciodromo (200‘000 Franken).

Aus Sicht des Stadtrates sei das Projekt Sportarena Allmend «ein grosser Erfolg». Das Projekt zeige eindrücklich und exemplarisch auf, was möglich sei, wenn eine Stadtgemeinschaft zu Konsens, Kompromiss und gemeinschaftlichem Handeln bereit sei und sich an ein grosses Vorhaben heranwage. Und weiter: «Luzern ist ohne die erneuerte Allmend heute nicht mehr denkbar. Mit ihr hat die Stadt Luzern an sportlich-gesellschaftlicher Attraktivität gewonnen.»

Die Bauten auf der Allmend umfassen die Swissporarena, das Hallenbad, eine Doppelturnhalle, Wohn-Hochhäuser, Leichtathletiktribüne, Tennisplätze mit Clubbhaus, Schiesssporthalle, Bocciodromo, Kunstrasenfelder und Vorzone. Neben der Stadt Luzern beteiligten sich auch der Bund, der Kanton Luzern sowie Private am 250-Millionen-Franken-Bau.

rem


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