Triengen darf sich «kinderfreundliche Gemeinde» nennen

TRIENGEN ⋅ Triengen darf sich ab sofort kinderfreundlich nennen. Das Kinderhilfswerk Unicef der Vereinten Nationen hat die Gemeinde mit seinem entsprechenden Label zertifiziert. Schweizweit tragen bereits 25 Gemeinden die Auszeichnung.
12. April 2017, 11:12

Das Label stehe für die Bestrebungen der Gemeinde, die Anliegen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zu berücksichtigen und ihr Lebensumfeld kinderfreundlicher zu gestalten, teilte Unicef Schweiz am Mittwoch mit. Triengen habe in jüngster Zeit elf Massnahmen für mehr Kinder- und Jugendfreundlichkeit ergriffen.

Dabei legte Triengen den Fokus auf die bessere Teilhabe der Kinder und Jugendlichen bei Entscheiden, die auch sie betreffen. Weitere Schwerpunkte waren die Verkehrssicherheit auf Schulwegen sowie die verbesserte Absprache zwischen beteiligten Stellen. Auch zusätzliche Angebote für Familien mit Migrationshintergrund zählten zu den Massnahmen.

Die Gemeinde erhält den Preis am 29. April. Die Auszeichnung wird von Elsbeth Müller, Geschäftsleiterin von Unicef Schweiz, übergeben.

Mit der Initiative «Kinderfreundliche Gemeinde» will Unicef die Umsetzung der Kinderrechte auf Gemeindeebene fördern. Schweizweit tragen nun insgesamt 25 Gemeinden die Auszeichnung. Im Kanton Luzern ist Triengen neben Hitzkirch und Wauwil die dritte "Kinderfreundliche Gemeinde". (sda)


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