Die Wege ausgebessert, die Wasserläufe gereinigt

PILATUS-PUTZETE ⋅ Über 300 Freiwilige haben am Samstag bei der alljährlich stattfindenden «Pilatus-Putzete» kräftig mitgewirkt. Dabei wurden über 2000 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet.
17. Juni 2017, 21:53

Wie der Verein ProPilatus am Abend nach der Putzete in einer Mitteilung schreibt, durfte Präsident Otti Sidler am Samstagmorgen 320 Freiwillige begrüssen, die sich zur Putzete einfanden - darunter auch einige bekannte Zentralschweizerinnen und Pilatuskenner.

Mit «Wegmacherhauen», Schaufeln, Spitzhacken, Seilen, Rundholz und Eisenpfosten ausgerüstet, seien dann die von Schnee und Geröll beschädigten Berg- und Wanderwege wieder in Stand gestellt worden, heisst es weiter. Es wurden neue Tritte angelegt oder repariert, Fallholz entfernt und notwendige Sicherungen kontrolliert oder ersetzt.

Auch Wasserrinnen und -abläufe wurden gereinigt. Erfreulicherweise habe nur wenig Abfall eingesammelt werden müssen. Wie die Mitteilung ebenfalls erwähnt, sei in den Hütten und Berghäusern auch heuer nach getaner Arbeit die Geselligkeit nicht zu kurz gekommen.

Von der Putzete sind insbesondere die Wege zum Pilatus-Kulm, zu Matthorn, Pilatusgrat, Mittaggüpfi, Risetengebiet und zur Tripolihütte jeweils ab Alpgschwänd, Fräkmüntegg, Eigenthal, Stäfeli, Gfelle, Lütoldsmatt und Ämsigen betroffen.

Die Pilatus-Putzete findet seit der Gründung der Pro Pilatus im Jahre 1949 jedes Jahr am 3. Samstag im Juni statt – bei jedem Wetter.

pd/nop/kst
Video: Pilatus-Putzete

Über 300 Freiwilige haben am Samstag bei der alljährlich stattfindenden «Pilatus-Putzete» kräftig mitgewirkt. Dabei wurden über 2000 Stunden Freiwilligenarbeit geleistet. (Tele 1, 17.06.2017)




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