Doppel-Gastprofessur an der Uni Luzern für Forscher-Ehepaar Assmann

LUZERN ⋅ Das Institut für Jüdisch-Christliche Forschung (IJCF) an der Universität Luzern gleich zweifachen Besuch: Mit den Wissenschaftlern Aleida und Jan Assmann sind im Rahmen der IJCF-Gastprofessur während eines Semesters zwei Forschende mit internationalem Renommee im Haus.
12. September 2017, 11:39
Aleida und Jan Assmann bieten ab dem 18. September an der Universität Luzern zum einen die Vorlesung «Gedächtnis – Erinnern und Vergessen», zum anderen das Hauptseminar «Gedächtnis, Geschichte und Identität» an. Beide Lehrveranstaltungen sind offen für Hörerinnen und Hörer. Die Vorlesung ist laut einer Medienmitteilung der Universität Luzern vom Dienstag auch im Fernstudium belegbar.

Die stark beachtete Forschung der Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und des Religions- und Kulturwissenschaftlers Jan Assmann strahlt auf viele Bereiche aus, unter anderem Judaistik, Bibelwissenschaft, Kunst und Politik. Die beiden deutschen Wissenschaftler sind Träger diverser Auszeichnunge.

So wurde am Montag in Mailand bekanntgegeben, dass der «Balzan Preis 2017 für Kollektives Gedächtnis» an das Ehepaar geht. Der mit 750'000 Franken dotierte Preis – die Hälfte davon ist in die Forschung zu investieren – wird am 17. November in Anwesenheit von Bundespräsidentin Doris Leuthard in Bern verliehen.

pd/zim


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