Eisee-Sessellift kann gebaut werden

SÖRENBERG ⋅ Die Bergbahnen Sörenberg haben die Bewilligung für den Ersatz des alten Sessellifts beim Eisee erhalten. Nun beginnt die grosse Bautätigkeit am Rothorn. Denn im Winter soll das Skigebiet pünktlich öffnen.
09. August 2017, 11:33

Das Bundesamt für Verkehr habe das Konzessions- und Plangenehmigungsgesuch positiv beurteilt, schreiben die Bergbahnen Sörenberg in einer Mitteilung. Gegen das Projekt waren mehrere Einsprachen eingegangen, diese seien vollumfänglich erledigt, sagte Theo Schnider, Sprecher der Bergbahnen Sörenberg auf Anfrage.

In die Verfügung seien im Zusammenhang mit den Einsprachen gewisse Auflagen aufgenommen worden. Diese betreffen etwa die Rücksichtnahme auf bestimmte Vogelarten und die Bearbeitung des Bodens. Auch habe ein Konzept zur Lawinenverbauung nachgeliefert werden müssen. Mit dem Entscheid seien nun auch die nötigen Voraussetzungen für die Erteilung der Konzession erfüllt.

11,8 Millionen Franken für erste Etappe

Die Bergbahnen Sörenberg wollen mit einem Ausbau das mittelgrosse Familienskigebiet langfristig erhalten. In dem ersten nun bewilligten Schritt sind Investitionen von 11,8 Millionen Franken vorgesehen. «Wir hoffen, dass bis zum Beginn der Wintersaison sämtliche Arbeiten abgeschlossen sind», sagte Schnider.

Für die nun parallel verlaufenden Arbeiten seien mehrere Unternehmen beauftragt worden. Sie bauen die alte Sesselbahn Eisee aus dem Jahre 1973 ab und verlegen den Skilift Eisee ins Gebiet Schönenboden/Habchegg. Damit wird das Gebiet am Rothorn zum Dorf Sörenberg verbunden. Weiter erstellen sie die neue 4-er Sesselbahn Eisee-Rothorn und die Beschneiungsanlagen Rothorn bis Schönenboden.

Die Bergbahnen planen zwei weitere Ausbauetappen: Noch in diesem Jahr wolle man die Projekteingabe für die Erschliessung von Schönenboden bis Sörenberg Dorf realisieren, bis 2021 soll in einem dritten Schritt die Pendelbahn ersetzt werden. Für das Gesamtprojekt wird mit Kosten von 39 Millionen Franken gerechnet.

Hinweis

Einen ausführlichen Text zu den geplanten Bauten am Rothorn lesen Sie hier.

(sda)


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