Kanton Luzern fordert mehr Bundesgelder für Agglomerationsprogramm

VERKEHR ⋅ Der Bund finanziert mehrere Projekte des Kantons aus dem Agglomerationsprogramm mit. Einige Vorhaben werden jedoch zeitlich zurückgestuft.
12. April 2018, 09:06

Der Kanton Luzern fordert in seiner Stellungsnahme zur Vernehmlassung des Luzerner Agglomerationsprogramms der dritten Generation, dass verschiedene vom Bund zurückgestufte Massnahmen zeitlich wieder vorgezogen werden. Konkret geht es um die zweite Etappe des Ausbaus des Bus- und SBB-Bahnhofs Rothenburg Station, die Buspriorisierung auf der Kantonsstrasse in Reussbühl zwischen Lindenstrasse und Schiff sowie den Ausbau der Cheerstrasse mit Bahnhof in Littau. Sie sollen wieder in die Ausbauphase 2019 bis 2022 aufgenommen werden. Insgesamt sollen gemäss Kanton Luzern Projekte im Umfang von 200 Millionen Franken (anstelle von 167 Millionen Franken gemäss Bund) unterstützt und damit der Bundesbeitrag von 54 auf 65 Millionen Franken erhöht werden.

Im Januar 2018 eröffnete der Bund die bis zum 30. April dauernde Vernehmlassung zu den Agglomerationsprogrammen der dritten Generation. Der Bundesrat wird die Botschaft zum Bundesbeschluss voraussichtlich im September verabschieden. Der Bundesbeschluss über die Kredite für die Beiträge ab 2019 soll im Frühling/Sommer 2019 von der Bundesversammlung gefällt werden.

rem


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