Luzerner Stadtrat will Waldschwimmbad Zimmeregg sanieren

SPORTANLAGEN ⋅ Der Stadtrat will das vor über 50 Jahren eröffnete Waldschwimmbad Zimmeregg im Luzerner Stadtteil Littau nach über 30 Jahren sanieren. Den Kostenhorizont schätzt er auf rund 12 Millionen Franken. Zudem will er die Zusammenarbeit mit der Hallenbad Luzern AG verlängern.
13. November 2017, 16:00

Ziel des Stadtrats ist es, das Waldschwimmbad primär als Freizeit-Badi für Familien zu erhalten und zu optimieren. Zudem will er die Zimmeregg-Anlage vor und nach der Hauptsaison besser nutzen. Dafür plant er einen neuen Kinderspielplatz. In die Planung einbezogen werden soll auch die für das während der Sommermonate stattfindende Schulschwimmen notwendige Infrastruktur.

Erste Ideenskizzen mit einem Kostenhorizont von 12 bis 12,5 Millionen Franken liegen vor, schreibt der Stadtrat im am Montag veröffentlichten Bericht und Antrag zu den Badeanlagen der Stadt Luzern. Eine konkrete Vorlage für einen Projektierungskredit sei in Bearbeitung und werde dem Parlament im Frühling 2018 unterbreitet.

Zusammenarbeit mit Hallenbad Luzern AG verlängern

Weiter schlägt der Stadtrat vor, die Zusammenarbeit mit der Hallenbad Luzern AG um weitere fünf Jahre zu verlängern. Gestützt auf einen Leistungsauftrag führt diese seit 2013 die drei Badeanlagen der Stadt Luzern, das Hallenbad Allmend, das Tribschenbad und das Waldschwimmbad Zimmeregg. Und zwar erfolgreich, wie der Stadtrat weiter festhält. Zudem betreibt die Hallenbad Luzern AG auch die Sporthalle Würzenbach und das Eiszentrum.

Bereits ab 2015 konnte die Stadt den ursprünglich vorgesehenen Betriebsbeitrag um 250'000 Franken auf 1,25 Millionen Franken reduzieren. Vor allem das neue Hallenbad auf der Allmend erweise sich als Publikumserfolg, heisst es im Bericht und Antrag. Aber auch bei den Freibädern sei die Entwicklung positiv.

Vor diesem Hintergrund beantragt der Stadtrat dem Parlament eine leichte Reduktion des jährlichen Betriebsbeitrags auf 1,1 Millionen Franken pro Jahr. Die Zusammenarbeit zwischen den Vertragspartnern basiert auf der Grundidee, dass die Stadt die Anlagen betriebsbereit zur Verfügung stellt und die Hallenbad Luzern AG für den Betrieb sorgt. (sda)


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