Malters schliesst Rechnung 2017 mit 1,44 Millionen Franken Überschuss

GEMEINDEFINANZEN ⋅ Die Gemeinde Malters schliesst das Jahr 2017 mit einem deutlich grösseren Plus ab als erwartet. Budgetiert war ein Überschuss von 3'200 Franken.
11. April 2018, 13:17

Die Jahresrechnung 2017 der Gemeinde Malters schliesst anstelle mit einem budgetierten Überschuss von 3'200 Franken mit einem tatsächlichen Plus von 1,44 Millionen Franken. Von diesem Ertragsüberschuss seien rund 420'000 Franken auf Sondereffekte zurück zu führen, meldet der Gemeinderat in einem Communiqué. Im ordentlichen Geschäftsbetrieb erzielte die Gemeinde einen Ertragsüberschuss von 1,02 Millionen Franken.

Die grössten Unterschiede zwischen dem Budget und der tatsächlichen Rechnung gibt es in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit. Im Bereich der Gesundheit hat die Gemeinde rund 493'000 Franken weniger ausgegeben als erwartet. Denn der befürchtete Anstieg der Beiträge an die Pflegefinanzierung sei ausgeblieben, heisst es in der Mitteilung. Einen Minderaufwand von 306'000 Franken verzeichnete die Gemeinde im Bereich der Sicherheit. Hauptsächlich sei für diesen einmaligen Effekt sei die Finanzierungsumstellung der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB). Zukünftig wird erst im Nachhinein Rechnung gestellt.

Zu Mehrausgaben im Bereich Umwelt führten die Unwetter Ende Mai. Mehrausgaben für Deutsch für Zweisprachige, für die Integrierte Förderung sowie für die Sonderschule trugen im Bildungsbereich zu einem höheren Aufwand als budgetiert bei.

pd/spe


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