Mutmasslicher Kokainhändler von Luzerner Kriminalgericht verurteilt

JUSTIZ ⋅ Das Kriminalgericht Luzern hat einen Mann verurteilt, weil er mit Kokain gehandelt habe. Es verhängte gegen den 39-Jährigen eine Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren und eine Busse von 200 Franken.
04. Januar 2018, 00:05

Das Kriminalgericht sprach den Beschuldigten der mehrfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig, teilweise begangen als schweren Fall. Zudem bürdete es ihm Verfahrenskosten von über 16'000 Franken auf.

Das am Mittwoch publizierte Urteil liegt erst im Dispositiv vor und ist somit noch nicht begründet. Es ist noch nicht rechtskräftig.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von vier Jahre verlangt. Gemäss ihrer Darstellung hatte der aus der Dominikanischen Republik stammende Beschuldigte 2014 und 2015 mindestens 400 Gramm Kokain gekauft. Die Mehrheit des Stoffs verkaufte er in der Luzerner Agglomeration mit einem Gewinn von über 4000 Franken, der kleinere Teil wurde von der Polizei in der Wohnung des Beschuldigten sichergestellt. Während des Strafverfahrens wurde der Mann von der Polizei erneut mit Kokain erwischt. (sda)


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