Stimmbürger genehmigen Budgets in sieben Luzerner Gemeinden

KANTON LUZERN ⋅ Diverse Gemeinden haben in den vergangenen Tagen ihre Gemeindeversammlungen durchgeführt. Dabei wurde unter anderem über die Voranschläge für das kommende Jahr befunden.
05. Dezember 2017, 07:16

Beromünster

Förderpreis vergeben

Die 334 anwesenden Stimmberechtigten genehmigten das Budget 2018 von Beromünster an der Gemeindeversammlung vom 29. November einstimmig. Es sieht bei einem Gesamtaufwand von 32,5 Millionen Franken ein Defizit von 611'000 Franken vor. Der Steuerfuss von 1,95 Einheiten wird gleich belassen. Der Gemeinderat verlieh zudem den mit 1000 Franken dotierten Innovations- und Förderpreis der Gemeinde an das OK-Feuerwerk der Musik 2017.

Ermensee

Defizit genehmigt

Ebenfalls am 29. November fand die Gemeindeversammlung in Ermensee statt. 47 Stimmberechtigte genehmigten das Budget 2018 einstimmig. Dieses sieht bei einem Gesamtaufwand von 5,3 Millionen Franken ein Minus von 58'400 Franken vor. Der Steuerfuss beträgt 2,2 Einheiten.

Eschenbach

Über Projekte informiert

162 Stimmberechtigte waren an der Gemeindeversammlung vom 29. November in Eschenbach zugegen. Diese genehmigten die laufende Rechnung 2018 einstimmig. Sie präsentiert sich ausgeglichen, Gesamtaufwand und -ertrag belaufen sich auf knapp 30 Millionen Franken. Der Steuerfuss bleibt bei 1,5 Einheiten. An der Versammlung wurde auch über den Um- und Ausbau im Betagtenzentrum sowie die Erweiterung des Schulraums für die Sekundarstufe orientiert.

Nebikon

Kredit angenommen

An der Gemeindeversammlung vom 28. November genehmigten die 84 anwesenden Stimmbürger das Budget 2018 einstimmig. Es sieht bei einem Gesamtaufwand von 17,5 Millionen Franken ein Minus von 75'000 Franken vor. Der Steuerfuss bleibt mit 1,9 Einheiten gleich. Zudem wurde die Totalrevision der Gemeindeordnung genehmigt. Der Sonderkredit von knapp 600'000 Franken für die Sanierung der Güterstrassen Graben und Flüeggen wurde grossmehrheitlich angenommen.

Rain

Revision gibt zu reden

Auch in Rain wurde das Budget für das kommende Jahr an der Gemeindeversammlung vom 29. November einstimmig angenommen. Vorgesehen ist bei einem Gesamtaufwand von 13,4 Millionen Franken ein Plus von 60'400 Franken. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 1,9 Einheiten. Ausserdem wurde die Teilrevision der Gemeindeordnung mit einer Gegenstimme (89 Anwesende) gutgeheissen. Ein Antrag auf Beibehaltung der bisherigen Regelung bezüglich Einbürgerung wurde mit 53 zu 23 Stimmen abgelehnt. Der Sonderkredit von 700'000 Franken für die Entlastungsleitung Gääli/Gäälimatt-Neurüti wurde mit einer Gegenstimme angenommen. Ausserdem informierte der Gemeinderat über den zusätzlichen Bäckerei-Verkaufsladen in der Überbauung Chileweg.

Schenkon

Nächster Schritt gemacht

160 anwesende Stimmbürger nahmen den Voranschlag 2018 an der Gemeindeversammlung vom 28. November grossmehrheitlich zustimmend zur Kenntnis. Es ist ein Plus von 44'000 Franken budgetiert. Dieses sei auf einen ausserordentlich hohen Erbschaftssteuerfall zurückzuführen. Der Gesamtaufwand beläuft sich auf 13,8 Millionen Franken. Der Steuerfuss wird bei 1,3 Einheiten belassen. Die Teiländerung des Bau- und Zonenreglements sowie der Zonenplan zum Gebiet Zellfeld-Tenniscenter genehmigten die Stimmberechtigten einstimmig. Dort sollen 120 neue Wohnungen entstehen.

Schüpfheim

Geld für Feuerwehr

In Schüpfheim besuchten 187 Stimmberechtigte die Gemeindeversammlung vom 29. November. Sie genehmigten den für 2018 budgetierten Aufwandüberschuss von rund 174'000 Franken einstimmig. Der Gesamtaufwand beläuft sich auf 25,3 Millionen Franken, der Steuerfuss wird auf 2,3 Einheiten festgelegt (wie bisher). Der Kauf eines Tanklöschfahrzeugs für die Feuerwehr (Kredit: 450'000 Franken) und der Kauf einer Stockwerkeigentumseinheit für das Feuerwehrmagazin (Kredit: 1,48 Millionen Franken) wurden ebenfalls einstimmig angenommen.


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