Willisau mit deutlichem Plus

RECHNUNG ⋅ 134 Stimmbürger haben am Montagabend die Rechnung 2016 grossmehrheitlich genehmigt. Diese schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 1,46 Millionen Franken deutlich besser ab als budgetiert.
16. Mai 2017, 06:54

Der Voranschlag wies ein Plus von knapp 173 000 Franken aus. Der Gesamtaufwand beträgt 56,26 Millionen. Der Steuerfuss bleibt bei 2,2 Einheiten.

Hauptverantwortlich für dieses «sehr gute Ergebnis», wie Stadtammann Wendelin Hodel betonte, seien höhere Einnahmen bei den Steuernachträgen und den Handänderungs- und Grundstückgewinnsteuern. Ebenfalls schlugen Einsparungen in den Bereichen Verwaltung, Bildung, Kultur und Freizeit positiv zu Buche.

Eigenkapital beträgt 5,9 Millionen Franken

Mit diesem Ergebnis konnte Willisau zum dritten Mal hintereinander schwarze Zahlen präsentieren. Das Eigenkapital beträgt mittlerweile 5,9 Millionen Franken. Trotzdem sei ein Steuer­rabatt oder gar eine Steuersenkung für den Stadtrat und die Controllingkommission nicht vertretbar. «Wir können nicht jedes Jahr mit Sondererträgen in diesem Ausmass rechnen», argumentierte Hodel. Zudem treffe das kantonale Konsolidierungsprogramm (K17) auch Willisau. Allein für die Jahre 2018 und 2019 rechnet man wegen zusätzlicher Ergänzungsleistungen mit einer Belastung von jährlich rund 900 000 Franken.

Eine Steuerreduktion kommt für den Stadtrat auch deshalb nicht in Frage, weil er diesbezüglich eine Berg-und-Tal-Fahrt verhindern will. Das im Legislaturprogramm 2016 bis 2020 festgelegte Ziel – ein konstanter Steuerfuss von 2,2 Einheiten – soll eingehalten werden. (ep)


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