Bald geht der Güsel nach Perlen

OB-/NIDWALDEN ⋅ Der Weg für den Kehricht wird kürzer mit Renergia. Auch die Verbrennungskosten sinken. Das dürfte sich auf die Gebühren auswirken.

21. Januar 2015, 05:01

Obwalden und Nidwalden müssen sich noch etwas gedulden. Derzeit liefern sie ihren gesamten Kehricht nach Oftringen zur Verbrennung. Ab Mitte Februar werden die Transportwege jedoch kürzer. Die Verbrennungsöfen der Renergia in Perlen lodern zwar bereits, die verschiedenen Kantone kommen erst sukzessive dazu. Die Region Luzern und das Entlebuch liefern ihren Abfalls schon seit vergangenem Dezember nach Perlen.

Damit sinken nicht nur die Transportkosten. Auch die Kosten für das Verbrennen des Abfalls seien mit Renergia tiefer, da die acht Verbände, darunter auch der Entsorgungszweckverband Obwalden, Eigentümer sind, wie Sepp Amgarten, Geschäftsleiter des Entsorgungszweckverbandes Obwalden, erklärt. «Wir planen, die Gebühren zu senken, allerdings erst ab nächstem Jahr. Und um wie viel, ist noch völlig unklar.» Ähnlich verhält es sich in Nidwalden, sagt Paul Matter, Präsident des Kehrichtverwertungsverbands Nidwalden.

Matthias Piazza

 

 


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