Spital kooperiert mit Bürgenstock-Resort

NIDWALDEN ⋅ Das neue Waldhotel auf dem Bürgenstock steht für «Healthy Living». Medizinischer Partner des Resorts ist das Kantonsspital Nidwalden.
28. Februar 2014, 05:02

Ende März wird der Grundstein gelegt für das neue Waldhotel. Es ist Teil des Bürgenstock-Resorts und wird 180 Zimmer umfassen. Ein professionelles Team soll sich um die medizinische Versorgung und die spezifischen Behandlungen der Gäste kümmern. Neben Beauty- und Relax-Behandlungen sollen gemäss Informationen des Resorts die Bereiche Rekonvaleszenz nach Operationen, Behandlungen für Burn-out Patienten, medizinische Kontrolluntersuchungen und Ernährungsberatung respektive Gewichtsregulation abgedeckt werden.

  • Das Bürgenstock-Hotel ist fertig gebaut und am 14. September eröffnet worden. (© Urs Flüeler / Keystone (Bürgenstock, 14. September 2017))
  • Das Alpine Spa im Hintergrund wird im Spätherbst eröffnet (14.09.2017) (© Urs Flüeler / Keystone (Bürgenstock, 14. September 2017))
  • Das Palace Hotel Bürgenstock (21. Juni 2017) (© Alexandra Wey / Keystone (Bürgenstock, 21. Juni 2017))

550 Millionen Franken hat eine Gruppe Investoren in die Hand genommen, um auf dem Bürgenstock zu bauen. Das neue Resort ist offiziell eröffnet worden. Der Baufortschritt in unserer Bildergalerie.

Im Resort wird nicht operiert

Den medizinischen Möglichkeiten sind im Resort gewisse Grenzen gesetzt. So wird es etwa keine Operationen geben. Braucht es vertiefte Abklärungen, arbeitet das Waldhotel mit dem Kantonsspital Nidwalden respektive Lunis (Luzerner-Nidwaldner Spitalregion) zusammen. «Wenn beispielsweise ein Belastungs-EKG gemacht wird und man zum Schluss kommt, es braucht vertiefte Abklärungen, kommt Lunis zum Zug», sagt Urs Baumberger. Der Direktor des Kantonsspitals Nidwalden sitzt im Medical Advisory Board des Bürgenstock-Resorts – einem beratenden Gremium in medizinischen Belangen. «Man kann dann in Lunis-Spitälern eine Computertomografie des Herzens oder eine Untersuchung mit einem Herzkatheter machen», sagt Baumberger. Denkbar sei auf der anderen Seite auch, dass Spezialisten aus den Lunis-Spitälern im Einzelfall für eine Konsultation auf den Bürgenstock gehen würden.

 


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