Der Gnom ist ein Maori

HERGISWIL ⋅ 14 Guuggen spielten am Samstag an der Fasnachtseröffnung. Auch Neuseeland hatte einen Platz.
08. Januar 2018, 07:36

Seit Samstag regiert in Hergiswil wieder der Urgnom, und zwar bis Aschermittwoch. Gleich 14 Guug­gen spielten an der Fasnachts­eröffnung, was das Zeug hält, allen voran die beiden einheimischen Guuggen Lopper-Gnome und Schärbähufä, welche das grosse Fest organisierten. Die zwölf Gast-Guuggen stammten nicht nur aus Ob- und Nidwalden, sondern auch aus den Kantonen Luzern, Schwyz, Zug, Zürich und Solothurn.

Dieses Jahr stand die Fasnachtseröffnung unter einem speziellen Stern: Nicht nur, weil sie am Tag der Heiligen Drei Könige stattfand, sondern weil der Stanser Frohsinnvater 2018 mit Ni­klaus II. wieder einmal ein Hergiswiler ist und damit Herrscher über die Nidwaldner Fasnacht. Unter dem Motto «Après-Ski-Party» ging die Post ab, und die Zelte platzten schon früh aus allen Nähten. Bevor der offizielle Urknall zur Eröffnung ertönte, gehörte der Nachmittag den Kindern mit Schminken, Gumpischloss und weiteren Kinderattraktionen.

Motto sind die Ureinwohner Neuseelands

Erstmals fand die Fasnachtseröffnung nicht auf der Rössliwiese, sondern beim Schulhaus Dorf und Chilezentrum statt. Dies bewährte sich und lockte viele Leute aus der nahen Umgebung an, wie der Medienverantwort­liche Tino Meyer auf Anfrage sagte. Erstmals erfuhr man am Samstag das diesjährige Motto der Lopper-Gnome. Dieses heisst «Maori» und verkörpert die Ureinwohner Neuseelands. Begonnen hat das grosse Fest bereits am Freitag mit der beliebten Schlagerparty, die sich vor allem bei älteren Semestern grosser Beliebtheit erfreut. (KL)


Leserkommentare

Anzeige: